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Globale Gesundheit, Klimawandel und Migration im Fokus

WFUNA International Model UN: Medizinstudierende handeln bei Modell-Konferenz Resolutionen zu zentralen Zukunftsthemen aus – Federführung von Teams der Universität Gießen und der American University of Beirut

Nr. 148 • 5. November 2021

Parallel zur Weltklimakonferenz in Glasgow veranstalten die Vereinten Nationen (UN) vom
5. bis zum 14. November 2021 die „Model-UN“-Konferenzen: Schülerinnen und Schüler bzw. Studierende aus aller Welt nehmen in einer Art digitalem Rollenspiel als Delegierte an Konferenzen der UN teil und handeln Resolutionen zu verschiedenen Themen aus. Dabei folgen Sie genau den Spielregeln der realen Konferenzen und erhalten zur Vorbereitung ein Training durch Fachexpertinnen und -experten aus den UN-Büros in New York und Genf. Mittendrin: elf Medizinstudierende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Denn gemeinsam mit der World Federation of UN Associations (WFUNA) sowie mit Kolleginnen und Kollegen der American University of Beirut im Libanon (Federführung Martine Najem) organisiert das Team des Gießener Schwerpunktcurriculums Global Health unter der Federführung des Medizinhistorikers PD Dr. Michael Knipper die Modell-Konferenzen der Weltgesundheitsorganisation.

Zwei Themenbereiche stehen im Fokus der aktuellen Auflage, für welche die international zusammengesetzten Studierendengruppen nach dem Vorbild der jährlichen Weltgesundheitsversammlung Resolutionen ausarbeiten werden. Es geht einerseits um Migration, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung (Promoting the Health of Refugees and Migrants and the 2030 Agenda for Sustainable Development) und andererseits um die globale Agenda zu Gesundheit, Umwelt und Klimawandel (Global Agenda on Health, Environment and Climate Change).

Die Studierenden werden in die Rolle von Ländervertreterinnen und -vertreter schlüpfen, über deren Probleme, Sichtweisen und politische Positionen sie sich im Vorfeld informiert haben. Moderiert von der libanesischen Studentin Ghiwa Nassereddine und dem Gießener Studenten Nabor Keweloh, werden die Teilnehmenden um eine gemeinsame Position der Weltgemeinschaft ringen, um das Recht auf Gesundheit auch für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten zu schützen und einzufordern. In der zweiten Gruppe wird es um tragfähige Konzepte gehen, um den Klimawandel und die Umweltzerstörung zu stoppen, und die gravierenden Folgen für die Gesundheit der Menschen in Nord und Süd möglichst zu begrenzen. Fachliche Informationen erhalten die Studierenden von Expertinnen und Experten der WHO, die teilweise am selben Tag zwischen Sitzungen auf der Weltklimakonferenz in Glasgow und Terminen mit den Studierenden hin- und herwechseln.

„Digitale Lehrplattformen, die im Rahmen der Corona-Pandemie zum Alltag geworden sind, machen diese ganz besondere Form der politischen Bildung möglich. Studierende aus Gießen und Beirut, aus Marburg, Würzburg und Addis Abeba in Äthiopien sowie aus anderen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens arbeiten zusammen und erleben den Alltag politischer Verhandlungen in den Vereinten Nationen hautnah“, erläutert Dr. Knipper das Konzept. Darüber hinaus stehen Seminare und Informationsveranstaltungen für die studentischen Delegierten zu anderen Arbeitsfeldern und Organisationen der Vereinten Nationen auf dem Programm der erstmals komplett digital durchgeführten Model-UN. Bei der Auswahl der akademischen Partnerinnen und Partner knüpfte die Weltgesundheitsorganisation WHO an die schon länger bestehende Zusammenarbeit mit den Universitäten Gießen und Beirut an.   

Internationale Zusammenarbeit ist anspruchsvoll, und viele unterschiedliche Perspektiven und Prioritäten sind zu berücksichtigen. „Wenn am Sonntag, den 14. November, die Resolutionen verabschiedet sind, werden die Studierenden auf intensive Diskussionen und Erfahrungen zurückblicken und die Welt der Vereinten Nationen mit anderen Augen sehen“, ist Knipper überzeugt. „Zu einer auf den Regeln des Völkerrechts und dem Wertefundament der Menschenrechte basierenden internationalen Zusammenarbeit gibt es gerade bei so dringenden und anspruchsvollen Themen wie Migration, Klimawandel und globale Gesundheit keine Alternative.“


  • Weitere Informationen

https://www.uni-giessen.de/faculties/f11/study/medicine/klinischer-studienabschnitt/schwerpunktcurricula/spc-global-health/projects/model-who
https://www.migrationundmenschenrechte.de/de/topic/1.start.html


  • Kontakt

, Institut für Geschichte der Medizin der JLU Gießen
Jheringstraße 6
35392 Gießen
Telefon: 0641 99-47706

 

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041

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