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Internationale Gäste richten den Blick auf das „große Ganze“

Planetary Scholars & Artists in Residence Program – Innovatives Stipendienprogramm lädt internationale Gäste für jeweils drei Monate an die JLU ein – Wissenschaftliche und künstlerische Tandems stoßen wissenschaftliche Debatten an

Nr. 150 • 8. November 2021

Planetares Denken bedeutet, die Grenzen von Fachbereichen, Fächern und Disziplinen zu sprengen und neue Perspektiven auf die großen Fragen unserer Zeit zu entwickeln. Das Panel on Planetary Thinking der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat daher ein innovatives Stipendienprogramm aufgelegt. Das Panel lädt in den kommenden vier Jahren internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler jeweils für drei Monate in die Universitätsstadt Gießen ein, die mit ihrem akademischen oder künstlerischen Wirken in der Lage sind, Vertreterinnen und Vertreter der Geistes-, Sozial-, Natur- und Kulturwissenschaften miteinander ins Gespräch zu bringen. Im Rahmen eines erstmalig aufgelegten Planetary Scholars & Artists in Residence Program wird der Blick auf das „große Ganze“ gelenkt; Nachhaltigkeitsthemen werden im Fokus stehen. Die Ausschreibung für den ersten Stipendienjahrgang 2022 läuft bis zum 5. Dezember 2021.

Die eingeladenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler sollen an der JLU ab 2022 Workshops oder Masterclasses anbieten, die – thematisch offen – als potenzielle Keimzelle für Ideen zu künftiger Forschung, Lehre und zum Transfer dienen. Die Gäste werden intensiv als Tandems zusammenarbeiten; die Stipendien bieten den Raum und die nötigen Rahmenbedingungen. Im Jahr 2022 werden zwei Stipendien für das Sommersemester und zwei weitere für das Wintersemester vergeben, um „Planetare Materialien“ („Planetary Materials“) zu erforschen. Die Stipendien sind mit jeweils 5.000 Euro pro Monat (inklusive Reise- und Unterhaltskosten) dotiert und haben eine Laufzeit von drei Monaten, die entweder im Zeitraum April bis Juli oder September bis Dezember durchgeführt werden können. Thematisch sind folgende Schwerpunkte vorgesehen: Planetare Materialien (2022), Planetare Räume (2023), Planetare Zeiten (2024), Planetare Agency (Sommersemester 2025) und Planetare Politik (Wintersemester 2025).

„Wir leben nicht nur auf einem sich ständig verändernden Planeten, sondern wir sind auch Teil von ihm. Gemeinsam mit den eingeladenen Persönlichkeiten wollen wir ausloten, welche Impulse die sich gegenwärtig formierenden Denkströmungen – von den Environmental Humanities bis zur Anthropozänforschung – für die Nachhaltigkeitsforschung an der JLU geben können beziehungsweise welchen eigenständigen Beitrag die JLU zu diesen Debatten liefern kann“, erklärt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Claus Leggewie, Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der JLU und Initiator des Panel on Planetary Thinking.

 „Das Planetary Scholars & Artists in Residence Program soll nachhaltigkeitsrelevante Forschungsthemen jenseits etablierter disziplinärer Fachbereichsgrenzen anstoßen. Zugleich stärkt es die strukturelle Verankerung des Panels on Planetary Thinking als universitätsübergreifender Think Tank der JLU im Sinne der Advanced Studies“, ergänzt Dr. Frederic Hanusch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Panel on Planetay Thinking. „Damit werden zugleich die grundständigen Aktivitäten des Panels on Planetary Thinking systematisch vernetzt und vertieft, um ein gesamtuniversitäres Profil ,planetares Denken‘ zu entwickeln.“

Das Profil der JLU im Bereich Nachhaltigkeit wird durch das Planetary Scholars & Artists in Residence Program zusätzlich gestärkt. Das Stipendienprogramm ergänzt gezielt die praxisnahe Nachhaltigkeitsforschung der JLU, wie sie an den Fachbereichen und Zentren der JLU sowie beispielsweise an der Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation Linden (betrieben vom Institut für Pflanzenökologie und dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLNUG)) oder am Zentrum für Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) und dem dort jüngst eingerichteten drittmittelgeförderten „SDG-Nexus Network“ (gefördert im DAAD-Programm“ exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit“) betrieben wird.

Das Planetary Scholars and Artists in Residence Program wird aus dem Profilbudget des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) finanziert.


  • Termin oder Publikation

Ausschreibung Planetary Scholars & Artists in Residence Program 2022 bis 5. Dezember 2021


  • Weitere Informationen

https://www.uni-giessen.de/fbz/planetarythinking
https://www.uni-giessen.de/faculties/planetarythinking/fellowshipprogram
https://www.uni-giessen.de/fbz/planetarythinking/fellowshipprogram/callfellowship



  • Kontakt


Wissenschaftliche Geschäftsführung „Panel on Planetary Thinking“
Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI)
Ludwigstraße 34, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-16351

 

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041



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