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„Chali - woher kommst Du?“

 
Kindgerechte Ausstellung in der Hermann-Hoffmann-Akademie in Gießen erklärt anschaulich die Entwicklung des Lebens vom Wasser aufs Land – Für breite Öffentlichkeit erst ab November zu sehen

Nr. 165 • 28. August 2013

Ein riesiges tiefblaues Meer mit heute ausgestorbenen Arten und sonst nur karger Fels: In dieser Landschaft beginnt die Zeitrreise von Chali, dem Chalicoterium. Das Urzeittier zeigt dem Besucher einer neuen Ausstellung beispielsweise einen Hai, der zu einer Zeit existierte, in der es nur Leben im Wasser gab. Es begegnet Dinosauriern und elefantenähnlichen Säugetieren. Die Ausstellung „Chali woher kommst du?“ in der Hermann-Hoffmann-Akademie in Gießen richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse und zeigt die Entwicklung von der Entstehung des Lebens im Wasser über das Zeitalter der Dinosaurier bis hin zur Entwicklung der Säugetiere. Für die breite Öffentlichkeit wird die Ausstellung erst nach der offiziellen Eröffnung der Hermann-Hoffmann-Akademie im November 2013 zu sehen sein, Schulklassen können aber schon vorher nach Anmeldung einen Blick auf die Exponate werfen.

Anhand von Modelllandschaften wird anschaulich dargestellt, wie Dinosaurier ausstarben und warum Säugetiere überlebten. Kindern soll somit ein faszinierender Einstieg in das Thema Evolution ermöglicht werden. In vier Vitrinen wurde hierfür der Erdgeschichte neues Leben eingehaucht. Mit Kleber, Styropor, Acrylfarben, Naturmaterialien und einer guten Portion Improvisationstalent gestalteten Masterstudierende der Biologie unterschiedliche Landschaften. Die Studierenden lernten am Institut für Biologiedidaktik ein selbst entwickeltes Konzept in die Realität umzusetzen. Trotz eines geringen Budgets ist es ihnen gelungen, komplexe Inhalte adressatengerecht aufzubereiten. In den von ihnen gestalteten Wäldern, Bergen, Strandlandschaften, Wiesen oder Meeren sind detailgetreue Nachbildungen der Urzeittiere zu erkennen, die vor Millionen von Jahren lebten.

Mit dem Blick in jede weitere Vitrine reisen die Kinder kontinuierlich durch die Zeit vor 400 Millionen Jahren bis in die Zeit vor 65 Millionen Jahren. Dabei erhalten sie von Chali, das aussieht wie eine Mischung aus Pferd und Tapir, leicht verständliche Erklärungen. Ein hautnahes Erleben von Chali ermöglicht sein fast zwei Meter großes Modell mit flauschigem Fell, das auch während der Urzeitausstellung in der Gießener Innenstadt zu sehen war. Und es gibt noch mehr zu entdecken: einen immer näher kommenden, glühenden Meteoriten, steinalte Fossilien oder einen riesigen Zeitstrahl.

Die Ausstellung ist am Eingang zum Hörsaal in der Hermann-Hoffmann-Akademie zu sehen und soll ein Beitrag dazu leisten, mit der Hermann-Hoffmann-Akademie einen außerschulischen Lernort für junge Forscher zu schaffen. Die Ausstellung integriert sich ideal in das bereits vorhandene Angebot der Dinowerksatt, einer Lernwerkstatt für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Die Hermann-Hoffmann Akademie soll Schul- und Kindergartenkindern die Möglichkeit zum Forschen geben. Die Idee zur Akademie hatten der Botaniker Prof. Dr. Volker Wissemann und der Biologiedidaktiker Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek.

Die Ausstellung „Chali – woher kommst Du?“ ist ein weiterer Baustein für die offizielle Eröffnung der Hermann-Hoffmann-Akademie im November 2013. Die Akademie ist im alten Botanischen Institut untergebracht. Schon vor dem Eingang begrüßt Apatosaurus die Besucher, ein Dinosaurier aus der Dinosaurierausstellung im Jahre 2010. Im Haus steht Majuba, ein Mammut Baby, das nach der Ausstellung „Urzeit in Gießen entdecken“ hierher umgezogen ist. Nebenbei sorgt die neue Ausstellung auch für eine ansprechende Gestaltung des Innenraums der Akademie.

Die Ausstellung des Instituts für Biologiedidaktik ist Teil des Gesamtkonzeptes der Hermann-Hoffmann-Akademie am Botanischen Garten. Sie wird für die Öffentlichkeit erst nach der Eröffnung der Akademie im November zugänglich sein. Die Ausstellung wurde gestaltet von:
Wieland Schwarz (Konzept), Yvonne Abel, Stefan Hebig, Elena Isaiasz, Martina Walz

  • Kontakt

Institut für Biodidaktik
Prof. Hans-Peter Ziemek
Dr. Gundula Zubke
Tel.: 0641 99-35513

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

Die Gestalter der Ausstellung mit „Chali“: Elena Isaiasz, Yvonne Abel, Martina Walz, Wieland Schwarz, Dr. Gundula Zubke, Stefan Hebig. (v.l.nr.) Foto: Gundula Zubke
Die Gestalter der Ausstellung mit „Chali“: Elena Isaiasz, Yvonne Abel, Martina Walz, Wieland Schwarz, Dr. Gundula Zubke, Stefan Hebig. (v.l.nr.) Foto: Gundula Zubke