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Europäische Projekte an deutschen Hochschulen

 
Bundesweiter Arbeitskreis der EU-Referentinnen und -referenten an Hochschulen tagte an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Nr. 188 • 21. September 2012

Vernetzung ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Der Arbeitskreis der EU-Referentinnen und -referenten an deutschen Hochschulen (BAK) trägt mit seinem Aktivitäten dazu bei, den Anteil an europäischen Forschungsprojekten in den deutschen Hochschulen zu erhöhen. Ein weiteres Ziel ist es, die Beratungsstrukturen zu verbessern und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Antragstellung und Organisation von europäischen Forschungsprojekten noch besser zu unterstützen. Der Arbeitskreis organisiert einen bundesweiten und internationalen Informationsaustausch sowie die Abstimmung der EU-Referentinnen und Referenten untereinander in einem Netzwerk von über 100 Hochschulen.

Die 42. Tagung des Bundesarbeitskreises der EU-Referenten deutscher Hochschulen fand am 20. und 21. September 2012 an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) statt. Neben einer internen Standortbestimmung am ersten Sitzungstag standen die aktuellen Anforderungen der EU-Forschungsförderung und Erfahrungen mit anderen Netzwerken im Fokus der Vorträge und Diskussionen. Zum Auftakt der Tagung im Senatssaal im Uni-Hauptgebäude begrüßte JLU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Becker  die rund 30 Gäste aus den verschiedenen Bundesländern und schaltete die neuen Internetseiten  des Arbeitskreises der EU-Referentinnen und -referenten frei. Dr. Christian Veldman, EU-Forschungsreferent der JLU, präsentierte im Anschluss die neuen Internetseiten.

Dr. Gerd Duda von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) berichtete über die Folgen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch die Einrichtung des Europäischen Forschungsraum (ERA Framework). Mit dem Europäischen Forschungsraum soll bis 2014 ein einheitlicher Markt für Wissen, Forschung und Innovation geschaffen werden. 

Dr. André Schlochtermeier, Leiter des EU-Büros beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), gab einen Überblick über die Entwicklungen und Diskussionen zu HORIZON 2020. Das zukünftige Rahmenprogramm für Forschung und Innovation HORIZON 2020 (2014 – 2020) wird der Nachfolger des Rahmenprogramms für Forschung, Technologische Entwicklung und Demonstration (7. FRP). Es soll alle derzeit durch das 7. Forschungsrahmenprogramm, das Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) sowie das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) abgedeckten Fördermaßnahmen umfassen. Annika Glauner, Mitarbeiterin des EU GrantsAccess der ETH Zürich und Universität Zürich, berichtete über ihre Erfahrungen in europäischen Netzwerken.

Der Arbeitskreis der EU-Referentinnen und Referenten wurde 1995 gegründet. Er besteht aus bis zu zwei Mitgliedern je Bundesland und erreicht mehr als 200 EU-Expertinnen und Experten an den Hochschulen. Der BAK kooperiert in Deutschland mit dem EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), den Ministerien der Bundesländer, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen ( KoWi), den EU-Referentinnen und -referenten der deutschen Forschungseinrichtungen und weiteren regionalen Netzwerken.

  • Weitere Informationen:

www.uni-giessen.de/bak

  • Kontakt

Dr. Christian Maarten Veldman
EU-Referat, Stabsabteilung Forschung der Justus-Liebig-Universität Gießen
Telefon:  0641-99 12117
Fax: 0641 99-12109

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041