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Bewerbung für Hebammen-Studium jetzt möglich

THM, JLU und UKGM bilden ab dem Winter Hebammen aus
Gemeinsame Pressemitteilung von Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Technischer Hochschule Mittelhessen (THM) und Universitätsklinikum Gießen (UKGM)


24. Februar 2022

 Hebamme
Ebenso schön wie fordernd: Neuer Weg zum Beruf der Hebamme. Foto: Colourbox.de/Kzenon

 

Der Beruf der Hebamme ist so schön wie fordernd. Um ihn auf ein höheres Qualifikationsniveau zu bringen, schreibt der Gesetzgeber seit Januar 2020 ein duales Studium vor. Deutschland folgt damit den Empfehlungen der WHO, die eine Ausbildung auf Hochschulniveau befürwortet. Dadurch sollen Frauen und Familien rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit optimal versorgt werden. Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) und die Justus-Liebig-Universität (JLU) bieten in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM), Standort Gießen, ab dem Wintersemester 2022/23 einen dualen Studiengang Hebammenwissenschaft an, der die bisherige Ausbildung ablöst.

Die Partner haben jetzt die Bewerbungsphase für den ersten Jahrgang eröffnet. Studienbeginn ist stets das Wintersemester, das Studium dauert in der Regel sieben Semester und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science (B. Sc.) ab, den die Fachbereiche Gesundheit der THM und Medizin der JLU gemeinsam verleihen. Die Studierenden absolvieren den praktischen Anteil – etwa 2200 Stunden – in erster Linie in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des UKGM in Gießen.

Angedacht ist, darüber hinaus Kooperationen mit weiteren Praxiseinrichtungen, freiberuflichen Hebammen und Kliniken im Umkreis einzugehen. „Ich freue mich sehr, dass unser gemeinsames Projekt nun startet und hoffe auf viele Bewerbungen, damit wir den Hebammen-Nachwuchs für Mittelhessen sicherstellen können“, sagt Dr. Christiane Hinck-Kneip, Kaufmännische Geschäftsführerin am Universitätsklinikum Gießen.

„Mit dem Hebammenstudiengang bauen wir auf bewährten Kooperationen mit unserer Nachbarhochschule THM auf und gehen damit einen ersten großen Schritt in Richtung Akademisierung von Gesundheits-, Heil- und Pflegeberufen“, sagt Prof. Dr. Katharina Lorenz, Vizepräsidentin für Studiumund Lehre an der JLU. Ihre THM-Kollegin, Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht, ergänzt: „Die beteiligten Einrichtungen bieten gebündelte Expertise in Gesundheitswissenschaften und -management, medizinischer Forschung und Lehre sowie der Krankenversorgung und natürlich in der Hebammenausbildung. Dies sind hervorragende Voraussetzungen für interprofessionelles Lehren und Lernen.“ Vorteilhaft sei zudem die räumliche Nähe der Hochschulen und Partner, die kurze Wege zwischen Lehr- und Ausbildungsstätten garantiere.

Das Studium der Hebammenwissenschaft richtet sich an Interessierte, die einen der ältesten und zugleich verantwortungsvollsten Berufe erlernen und ausüben möchten. Mit dem Abschluss können sie eine angestellte oder selbstständige Berufstätigkeit im stationär-klinischen Bereich, aber auch freiberuflich im ambulanten Sektor übernehmen. Sie können in Beratungseinrichtungen für Familien tätig sein oder sich in die Forschung einbringen.

 

  • Weitere Informationen:

go.thm.de/hebammen

 

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041 

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