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„Stellen, schöne Stellen“

 
Der erste Band der neuen Reihe »Kleinen Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik« ist erschienen – Herausgeber: Gießener Germanist

Nr. 204 • 10. Oktober 2012

„Stellen, schöne Stellen – Oder: Wo das Verstehen beginnt“. Unter diesem Titel ist kürzlich im renommierten Göttinger Wallstein-Verlag der erste Band einer neuen Reihe erschienen, die von den beiden Germanistikprofessoren Joachim Jacob, Gießen, und Wolfgang Braungart, Bielefeld (ehemals Gießen), herausgegeben wird. Die Herausgeber der Reihe „Kleine Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik“ sind auch die Autoren von Band 1.

Die »Kleinen Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik« bieten ein neues Forum, in essayistischer Form am Beispiel literarischer Texte von der Antike bis zur Gegenwart Grundlagenprobleme der Literatur vorzustellen und zu diskutieren. In Themenwahl und Stil richten sich die Essays zugleich an die wissenschaftliche und an die literarisch interessierte Öffentlichkeit.

Band 1 der neuen Reihe diskutiert die Ästhetik der „Stelle“. Stellenlektüre ist unter Kennern verpönt und doch bestimmt sie entscheidend den Umgang mit Literatur. Denn die Stelle verknüpft die Literatur mit dem Leben. Es sind Stellen in Büchern, die man liebt, an die man sich erinnert oder über die man diskutiert. So ist die Stelle der Ort, an dem das Verstehen beginnt, an dem die literarische Erfahrung konkret und von besonderer Intensität wird. Diesem Gedanken gehen Wolfgang Braungart und Joachim Jacob an einer Fülle von Beispielen nach: der Heilige Augustinus, der über eine Stellenlektüre zu seinem Glauben findet, oder Dante, in dessen »Divina Commedia« eine verführerische Stelle geradewegs in die Hölle führt, aber auch die Mutter, die beim abendlichen Vorlesen heikle Stellen stillschweigend übergeht. Darüber hinaus geht es um Goethe, Hölderlin, Rilke, Durs Grünbein und andere.

Der ebenfalls erschienene Band 2 der Reihe, verfasst von dem Münchener Komparatisten Martin von Koppenfels, „Schwarzer Peter“, beschäftigt sich mit dem Problem der Identifikation mit dem Bösen beim Lesen anhand des großes Aufsehen erregenden Buchs „Die Wohlgesinnten“ von Jonathan Littell, der fiktiven Biographie eines SS-Offiziers.

Weitere Bände sind in Vorbereitung.

Wolfgang Braungart und Joachim Jacob: Stellen, schöne Stellen. Oder: Wo das Verstehen beginnt, Band 1 der Reihe „Kleine Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik“
(Hg. von Wolfgang Braungart und Joachim Jacob), 144 S., € 14,90;
ISBN: 978-3-8353-1079-7

Martin von Koppenfels: Schwarzer Peter. Der Fall Littell und die Täter, Band 2, 108 S., € 12,90;
ISBN: 978-3-8353-1175-6

Für Rezensionsexemplare wenden Sie sich bitte an die Presseabteilung des Wallstein-Verlags, presse@wallstein-verlag.de

  • Kontakt:

Prof. Dr. Joachim Jacob, Institut für Germanistik
Professur für Neuere deutsche Literaturgeschichte
und Allgemeine Literaturwissenschaft
Otto-Behaghel-Str. 10 B, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-29070

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041