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Erste Ergebnisse der Gießener Absolventenstudie

 
Suche nach einem Arbeitgeber dauert durchschnittlich drei Monate – Über die Hälfte der JLU-Studierenden wird vor allem von den Eltern finanziert

Nr. 212 • 17. September 2009

Die Absolventen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) suchen durchschnittlich rund drei Monate nach einer adäquaten Beschäftigung und kontaktieren dazu etwa zehn Arbeitgeber. Das ist eines der Ergebnisse der ersten Gießener Absolventenstudie, an der sich bis zum im Frühjahr 2009 insgesamt 1797 Absolventen der Prüfungsjahrgänge 2005 und 2007 beteiligt haben. Die Gießener Studie ist Teil des bundesweiten Kooperationsprojekts Absolventenstudien, an dem sich insgesamt 48 Hochschulen beteiligt haben. Jetzt liegen an der JLU erste Ergebnisse vor.

So gibt die Umfrage auch Aufschluss über die wichtigste Finanzierungsquelle, auf die die Absolventen während des Studiums zurückgreifen konnten. Demnach wurden mehr als die Hälfte, nämlich 54 Prozent, hauptsächlich von ihren Eltern unterstützt. Ein knappes Viertel (23 Prozent) finanzierte sich durch eine eigene Erwerbstätigkeit, 14 Prozent bezeichneten das BAföG als wichtigste Finanzierungsquelle. Besonders Absolventen der Medizin (63 Prozent), der Veterinärmedizin (65 Prozent) und der Agrarwissenschaften und Ökotrophologie (63 Prozent) wurden durch die Eltern finanziert, bei den Geisteswissenschaften lag die Quote nur bei 40 Prozent. Dort gaben 42 Prozent an, die eigene Erwerbstätigkeit neben ihrem Studium sei die wichtigste Finanzierungsquelle, während nur neun Prozent der Veterinärmedizin-Studenten einen Nebenjob als wichtigste Finanzierungsquelle im Studium nannten.

Als positiv bewerteten 86 Prozent der Absolventen in der Rückschau die Kontakte zu ihren Mitstudierenden. Etwa drei Viertel (73 Prozent) bezeichneten die fachliche Qualität der Lehre als gut, aber nur etwa ein Drittel (36 Prozent) bewerteten den Aufbau und die Struktur des Studiums als positiv. Zu beachten ist bei diesem Ergebnis, dass für fast alle befragten Absolventen noch die alten Studiengänge und –strukturen vorlagen. Die Mehrzahl der neuen Bachelor- und Masterabsolventen wird erst in den kommenden Jahren befragt werden können.

Die Absolventenstudie wird derzeit in den unterschiedlichen Hochschulgremien vorgestellt. Zunächst sollen die Ergebnisse inneruniversitär diskutiert werden, um danach Maßnahmen zur weiteren Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre einzuleiten. 

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041