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„Umweltschutz und Ressourcenmanagement im Südkaukasus“

 
DAAD Sommerschule an der Universität Gießen vom 18. bis 28 September 2010 - Arbeitsgruppen aus zweijährigem Projekt stellen Ergebnisse vor

 

Nr. 212 • 15. September 2010

 

„Umweltschutz und Ressourcenmanagement im Südkaukasus“ lautet der Titel der DAAD Sommerschule, die vom Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) der Justus Liebig-Universität Gießen (JLU) veranstaltet wird. Eröffnet wird sie am Montag, 20. September 2010, im Senatsaal des Uni-Hauptgebäudes vom Präsident der JLU Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. Anschließend folgen einführende Vorträge zum Thema. Primäre Zielgruppe der Sommerschule des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) sind Alumni deutscher Hochschulen sowie Multiplikatoren aus den drei Ländern des Südlichen Kaukasus Georgien, Armenien, Aserbaidschan und den Nachbarländern Türkei und Iran.


Initiator und Koordinator der Sommerschule ist Prof. Dr. Lorenz King vom Institut für Geographie der JLU. In dem zweijährigen Projekt haben vier jeweils international besetzte Arbeitsgruppen Themen zum Umweltschutz und Ressourcenmanagement des Südkaukasus bearbeitet. Die Ergebnisse werden nun an der JLU vorgestellt. Grundlage der Zusammenarbeit bildete ein Memorandum of Understanding (MoU), das während eines Expertenseminars in Tiflis im Herbst 2009 diskutiert wurde. Darin wird der gegenseitige Wunsch ausgesprochen, die Kooperation nicht nur zwischen Universitäten dieser Länder sondern auch zwischen Nichtregierungsorganisationen, den „NGOs“ (Non-Governmental Organization), und Ministerien zu intensivieren.


Drei Punkte sind besonders erwähnenswert und sichern dem Projekt wissenschaftlich und politisch ein großes Interesse. Es arbeiten Teilnehmer aus fünf Ländern an einem gemeinsamen Ziel, obwohl einige der beteiligten Länder offiziell keine Kontakte untereinander pflegen. Am Projekt sind Wissenschaftler, aber auch Personen aus Ministerien und NGOs beteiligt, was sicher stellt, dass auch die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Praxis diskutiert wird. Mit dem Themenbereich Umwelt und Ressourcen wird ein für die drei Transformationsländer zentraler Problemkreis bearbeitet, für den nachhaltige Lösungen gefunden werden sollen. Denn der Südkaukasus bildet, trotzdem er in drei Länder aufgeteilt ist, eine „naturräumliche“ Einheit.

Im Herbst 2009 wurde im Expertenseminar in Tiflis über die möglichen Wege einer geeigneten Kommunikation diskutiert, mit dem Ergebnis, dass eine Kooperation zwischen den Hochschulen der jeweiligen Länder mit der Universität Gießen als Koordinationsstelle eine ideale Lösung wäre. Neben der Entwicklung von Lösungsansätzen für die ökologischen Herausforderungen erhofft man sich positive Auswirkungen auf das politische Klima in der Region. Die Brisanz dieses Themas wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass beispielsweise offizielle Beziehungen zwischen den Ländern Armenien und Aserbaidschan kaum existieren, denn Armenien hält zurzeit 20 Prozent der Landoberfläche Aserbaidschans militärisch besetzt. Offiziell sind Besuche von Wissenschaftlern zwischen den beiden Länder nicht gestattet. Als einzige Möglichkeit bleibt ihnen, sich in Drittländern zu treffen, wobei sie aus den beschriebenen wissenschaftlichen Gründen an einem engeren Kontakt interessiert sind. Fragen der Umweltpolitik sind länderübergreifend. Durch diese Initiative besteht somit auch die Chance, im Kaukasus eine nachhaltige Kooperationsbasis für die Staaten Georgien, Armenien und Aserbaidschan aufzubauen.

  • Weitere Informationen:
Programmablauf:   

www.uni-giessen.de/cms/fbz/zentren/zeu/Forsch/forschungsprojekte/Summerschools/


  • Termin:

Sommerschule:
Samstag, 18. September 2010, bis Dienstag, 28. September 2010
Eröffnung und einführende Vorträge:
Montag, 20. September 2010, 9 Uhr bis 11.30 Uhr
Ort: Uni-Hauptgebäude (Senatssaal), Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

  • Kontakt:

Prof. Dr. Lorenz King, Institut für Geographie
Senckenbergstraße1, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-36205 oder 99-12700
E-Mail: office@zeu.uni-giessen.de

 

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12048