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„Terroristin Unterstützerin Sympathisantin“: Podiumsdiskussion zu Frauen im Rechtsextremismus

 
Erörterung am Beispiel des NSU-Komplexes – 14. November 2013 um 18 Uhr

 Nr. 220 • 8. November 2013

Rechtsterrorismus wird meist mit Männern und Männlichkeit assoziiert. Seit dem Bekanntwerden des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) im November 2011 hat der Rechtsterrorismus in der BRD mit der einzigen Überlebenden des so genannten „Terrortrios“, Beate Zschäpe, ein weibliches Gesicht bekommen. Medien und Behörden reproduzieren jedoch nach wie vor häufig ein Frauenbild, das extrem rechten Akteurinnen die politische Überzeugungstat abspricht. Sie werden als harmlose, unpolitische Mitläuferinnen und bloße Freundinnen von Aktivisten dargestellt. Diese androzentrische Perspektive auf den Rechtsterrorismus hat zur Folge, dass über andere Frauen aus dem Unterstützungsnetzwerk des NSU kaum berichtet wird. Die Antwort auf die Frage nach dem Funktionieren der Terrorzelle und wie diese über zehn Jahre unentdeckt bestehen konnte, bleibt unvollständig, wenn diese Gender-Aspekte nicht beleuchtet werden. 


Bei der Podiumsdiskussion „Terroristin Unterstützerin Sympathisantin. Frauen im militanten Rechtsextremismus“ am Donnerstag, 14. November 2013, um 18 Uhr im Georg-Büchner-Saal (Alte UB) möchte die Arbeitsstelle Gender Studies die Rolle der Frauen im Rechtsextremismus am Beispiel des NSU-Komplexes mit verschiedenen Expertinnen erörtern. Einführend wird Prof. Dr. Ursula Birsl den Forschungsstand zum Thema „Frauen und Rechtsextremismus“ präsentieren. Eike Sanders beschäftigt sich intensiv mit der Aufarbeitung des NSU. Sie wird die Funktion von Zschäpe und weiteren Frauen aus dem NSU-Unterstützungs-Netzwerk beleuchten. Hierbei wird sie unter anderem der Frage nachgehen, inwieweit der Rechtsterrorismus sich gesellschaftlich weit verbreitete Geschlechter-Klischees strategisch zu Nutze macht. Prof. Dr. Michaela Köttig wird Beate Zschäpe vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Biografien von extrem rechten Frauen einordnen.

 

Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion „Terroristin Unterstützerin Sympathisantin. Frauen im militanten Rechtsextremismus“:
•    Prof. Dr. Ursula Birsl (Philipps-Universität Marburg: Institut für Politikwissenschaft)
•    Prof. Dr. Michaela Köttig (Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus; Fachhochschule Frankfurt am Main)
•    Eike Sanders (Projektleitung NSU-Watch)
•    Moderation: Yvonne Weyrauch (Arbeitsstelle Gender Studies der JLU Gießen)

  • Termin

Do, den 14.11.2013, 18 Uhr c.t., Veranstaltungsort: Georg-Büchner-Saal in der Alten UB, Bismarckstr. 37, Gießen

  • Weitere Informationen

http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/genderstudies

  • Kontakt

Yvonne Weyrauch, Arbeitsstelle Gender Studies
Karl-Glöckner-Str. 21 A, 35394 Gießen
Tel.: 0641/99-23141


Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041