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Prof. Dr. Bernhard Spengler erhält Fresenius-Preis

Gesellschaft Deutscher Chemiker würdigt mit der Medaille in Gold die hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Analytischen Chemie

Nr. 253 • 23. Dezember 2016

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Prof. Dr. Bernhard Spengler. – Foto: Dr. Jürgen H. Gross


Die erfreuliche Nachricht erreichte den Gießener Chemiker kurz vor Weihnachten: Prof. Dr. Bernhard Spengler vom  Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) erhält für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen von der  Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) den Fresenius-Preis. Die feierliche Übergabe des mit 7.500 Euro dotierten Preises soll im Rahmen der Feierlichkeiten (Wissenschaftsforum Chemie) zum 150-jährigen Bestehen der GDCh im September 2017 in Berlin stattfinden.

Prof. Spengler, Jahrgang 1960, hat sich national und international in herausragender Weise um die Weiterentwicklung der bioanalytischen Massenspektrometrie verdient gemacht. Durch seine langjährige Mitgliedschaft im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie habe sich diese zu einer Wissenschaftsvereinigung von herausragendem internationalem Rang entwickelt, betont die Präsidentin der GDCh Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst in ihrer schriftlichen Würdigung.

Der Gießener Chemiker, der seit dem Jahr 2000 an der JLU lehrt und forscht, ist jedoch nicht nur Anwender der Massenspektrometrie, sondern vor allem Methoden- und Instrumentenentwickler. Erst kürzlich hat Prof. Spengler mit einer weltweit einzigartigen, unter seiner Federführung entwickelten Untersuchungsmethode auf sich und sein Gießener Team aufmerksam gemacht. Diese Methode vereint die Vorteile von Mikroskop und Massenspektrometer: Mit einem neuen Gerät, das die Arbeitsgruppe kürzlich auch in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Methods“ vorgestellt hat, lassen sich unzählige Stoffe dank Massenspektrometrie in biologischem Gewebe nachweisen und in ihrem chemischen Aufbau entschlüsseln. Gleichzeitig gelingt wie mit einem Mikroskop die bildliche Darstellung der Stoffe in ihrer Anordnung im Gewebe – erstmals auch innerhalb einzelner Zellen. Unterschiedliche Disziplinen innerhalb des lebenswissenschaftlichen Schwerpunkts der JLU profitieren von dieser Technik.

Fresenius-Preis (Medaille in Gold)

Der Fresenius-Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich besondere Verdienste um die
wissenschaftliche Entwicklung und um die Förderung der analytischen Chemie erworben
haben. Der Preis erinnert an Carl Remigius Fresenius (1818 – 1897), der als Begründer der modernen analytischen Chemie gilt. Zur Universitätsstadt Gießen gibt es eine ganz besondere Verbindung: Als Schüler des Namensgebers der Universität, Justus Liebig, hat Fresenius in dessen Gießener Institut – in dem heute das Liebigmuseum untergebracht ist – unter anderem den sogenannten Kationen-Trennungsgang für den systematischen Nachweis von chemischen Stoffen entwickelt. Später begründete Fresenius auf seinen in Gießen gewonnenen Erkenntnissen aufbauend und  nach Liebigs Vorbild das „Chemische Labororatorium Fresenius Wiesbaden“, aus dem das heutige SGS Institut Fresenius hervorgegangen ist.

  • Weitere Informationen


www.gdch.de/preise
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb08/Inst/iaac/spengler


  • Kontakt


, Institut für Anorganische und Analytische Chemie der JLU
Heinrich-Buff-Ring 17, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-34800/1

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041





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