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Drei Produktionen Gießener Theaterwissenschaftler auf dem Festival d’Automne in Paris

 
Studierende präsentieren ihre Arbeiten vom 30. September bis zum 2. Oktober 2011 im Théâtre de la Cité Internationale

Nr. 258 • 28. September 2011


Drei künstlerische Arbeiten von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) werden vom 30. September bis zum 2. Oktober 2011 auf dem renommierten Festival d’Automne in Paris gezeigt. Das 1972 gegründete Festival widmet sich genreübergreifend der zeitgenössischen Kunst in ihren verschiedenen Ausprägungen. In jedem Jahr lockt das Festival von September bis Dezember über 100.000 Zuschauer in mehr als vierzig Veranstaltungen. Die Gießener Produktionen werden im Rahmen des Programms „Ex.e.r.ce et encore“ präsentiert, das kuratiert wird von der renommierten Choreographin Mathilde Monnier und von Prof. Heiner Goebbels, Komponist, Musiktheaterregisseur und langjähriger Direktor des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU.

Bei den Inszenierungen der Gießener Studierenden handelt es sich um die Videoperformance „Record of Time“ von Lea Letzel und Alexander Giesche, das Projekt „Hymnes à la nuit“ von Bernhard Greif und Ferdinand Klüsener sowie das Stück „Sehnsucht hinter Masken“ der Studierenden Arnita Jaunsubrena, Sylvia Lutz, Lea Schneidermann und Kim Willems.

„Record of Time“ ist eine selbst beim mehrmaligen Zuschauen immer wieder verblüffende Performance, die uns der eigenen Aufmerksamkeit ständig misstrauen lässt. Nach der Premiere in Kopenhagen wurde sie unter anderem an die Münchner Kammerspiele und zum Junge Hunde Festival nach Århus eingeladen. Mit einfachsten technischen Anwendungen von Video und Sound entsteht vor unseren Augen und Ohren live ein visuelles und akustisches Crescendo des Alltäglichen, Immergleichen. 2011 gewann die Performance den Kritikerpreis beim Körber Studio Junge Regie im Hamburger Thalia Theater.

„Hymnes à la nuit“ erlebt in Paris sein erstes Gastspiel. Die Performance, die im Landestheater Marburg im Juni 2011 Premiere hatte, setzt sich – bei sensiblem Einsatz von Licht und Sound – mit Texten von Novalis auseinander. Beide Arbeiten entstanden im Rahmen von szenischen Kooperationsprojekten des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels.

Bei „Sehnsucht hinter Masken“ handelt es sich um eine freie Arbeit der beteiligten Studierenden, die sich als ein Plädoyer für den Charme des würdevollen Scheiterns versteht. Mit einfachen Mitteln erzählt das Stück von dem schöpferischen Moment der Krise und der Suche nach dem Echten und Wunderbaren. „Sehnsucht hinter Masken“ feierte 2010 beim Festival Junger Talente in Offenbach am Main seine Premiere und erlebte weitere Aufführungen 2011 im LAB Frankfurt sowie im Rahmen des Festivals frisch eingetroffen bei zeitraumexit in Mannheim.

  • Kontakt:

Philipp Schulte
Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Telefon: 0641 99 31 234

Herausgegeben von der Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041