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Otto Behaghel und sein wissenschaftliches Werk

 
Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen organisiert Ausstellung und Workshop am 27. und 28. Oktober 2011

Nr. 275 • 19. Oktober 2011

Studierende begegnen seinem Namen auf dem Campus Philosophikum auf vielen Straßenschildern: Der Forscher Otto Behaghel (1854 bis 1936), nach dem die Otto-Behaghel-Straße benannt ist, lehrte in der Zeit von 1888 bis 1925 an der Universität Gießen. Der Sprachwissenschaftler und Philologe gehörte zu den bedeutendsten Wissenschaftlern an der Gießener Universität. Aus Anlass des 75. Todestages von Otto Behaghel (am 9. Oktober 2011) widmet sich das Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) am 27. und 28. Oktober 2011 seinem Werk mit einer Ausstellung in Kooperation mit der Universitätsbibliothek und einem wissenschaftlichen Workshop. Die organisatorische Federführung liegt bei Dr. Kai Bremer, Dr. Dániel Czicza und Prof. Dr. Thomas Gloning.

Dabei soll es weniger um die Erinnerung an Behaghel als vielmehr um seine wissenschaftliche Bedeutung heute gehen. Ziel ist eine wissenschaftsgeschichtliche Verortung Behaghels, die nicht nur nach den historischen Bedingungen seiner Arbeiten fragt, sondern die Frage in den Mittelpunkt stellt, inwieweit seine Arbeiten weiterhin wissenschaftliche Relevanz beanspruchen. Das schließt einen kritischen Umgang mit seinen Überlegungen und Anschauungen keinesfalls aus, sondern notwendigerweise mit ein. Da es die feste Überzeugung der Veranstalter ist, dass das Werk Behaghels für die Gegenwart relevant ist, findet die Veranstaltung nicht am Todestag selbst, sondern im laufenden Wintersemester statt, um Behaghel auch dem studentischen Publikum nahe zu bringen.

Die Eröffnung der Ausstellung Otto Behaghel und sein wissenschaftliches Werk findet am Donnerstag, 27. Oktober 2011, um 16.15 Uhr  in der

Universitätsbibliothek, Otto-Behaghel-Straße 8, statt. Es folgt um 18.15 Uhr ein öffentlicher Festvortrag von Prof. Dr. Clemens Knobloch (Siegen) zum Thema „Otto Behaghel: Mandarin zwischen den Zeiten“ im Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34, 35390 Gießen.

Der Workshop beginnt am Freitag, 28. Oktober 2011, um 9.00 Uhr und endet gegen 16.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das  Alexander-von-Humboldt-Haus, Rathenaustraße 24A, 35394 Gießen. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Gießener Hochschulgesellschaft.

Die Vertreter der Medien sind zu allen Programmpunkten herzlich eingeladen.

 

  • Termine:

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 16.15 Uhr: Eröffnung der Ausstellung

Otto Behaghel und sein wissenschaftliches Werk

Ort: Universitätsbibliothek, Otto-Behaghel-Straße 8, 35394 Gießen


18.15 Uhr: Öffentlicher Festvortrag:

Prof. Dr. Clemens Knobloch (Siegen): Otto Behaghel: Mandarin zwischen den Zeiten; Ort: Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34, 35390 Gießen


Freitag, 28. Oktober 2011: Workshop

Ort: Alexander-von-Humboldt-Haus, Rathenaustr. 24A, 35394 Gießen

09.00 Uhr: Begrüßung und Einleitung

09.20 Uhr. Prof. Dr. Hans Ramge (Gießen):

Behaghel und die Giessener Germanistik zwischen 1870 und 1945. Biographie und

Kontextualisierung

10.45 Uhr: Prof. Dr. Jörg Riecke (Heidelberg):

»Ergebnisse und Aufgaben«. Anatomie der beiden Behaghel-Festschriften (1924 und 1934)

11.30 Uhr. Dr. Kai Bremer (Gießen):

Behaghels editionsphilologische Prinzipien

14.00 Uhr: Dr. Dániel Czicza (Gießen):

Behaghels syntaxtheoretische Standpunkte. Grundzüge und Kontextualisierung

14.45 Uhr. Prof. Dr. Thomas Gloning (Gießen):

Behaghel als Kritiker und wissenschaftlicher Polemiker

15.30 Uhr: Vorüberlegungen zum Behaghel-Portal

16.00 Uhr. Abschlussdiskussion und Verabschiedung

        

  • Kontakt:

Dr. Kai Bremer

Institut für Germanistik

Justus-Liebig-Universität Gießen

Otto-Behaghel-Str. 10 B, 35394 Gießen

Telefon: 0641 99-29072

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041