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Workshop des Gießener Zentrums Östliches Europa zu „Identitätskonstruktionen in Medien und Öffentlichkeit“

 
Experten beschäftigen sich während der zweitägigen Veranstaltung mit der Selbstsicht einer Gesellschaft

Nr. 280 • 12. November 2010

Wissenschaftler aus Geschichte, Slavistik und Turkologie diskutieren am Donnerstag, 18. November 2010, und Freitag, 19. November 2010, in Gießen über die Vorstellungen von Identität und Zugehörigkeit am Beispiel unterschiedlicher Regionen Osteuropas.

„Wer ist wir?“ wurde kürzlich in der „ZEIT“ angesichts der Debatten über Zuwanderung und Integration gefragt: Wen meinen wir, wenn wir von „uns“ sprechen, und wen, wenn von „den anderen“ die Rede ist? Es gibt unterschiedliche Kriterien, nach denen die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft bestimmt werden kann: Sprache, Staatsbürgerschaft, Herkunft oder Religion sind nur einige von zahlreichen Elementen, die die Selbstsicht einer Gesellschaft beeinflussen können, und im Laufe der Geschichte wurden immer wieder neue Maßstäbe für die Bestimmung von Identitäten herangezogen.
Anhand mehrerer Fallbeispiele aus dem östlichen Europa werden am Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) solche Identitätsdiskurse im Rahmen eines mehrjährigen interdisziplinären Verbundprojekts untersucht, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Als Zwischenbilanz findet am 18. und 19. November an der JLU ein Workshop statt, in dem Gießener Forscher und Forscherinnen aus Geschichtswissenschaft, Slavistik und Turkologie gemeinsam mit internationalen Experten und Expertinnen tagen. Gemeinsam soll dabei der Frage nachgegangen werden, welche Vorstellungen von Identität in unterschiedlichen Regionen des östlichen Europas zu verschiedenen Zeiten zum Tragen kamen und kommen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Rolle der Sprache in mehrsprachigen Gesellschaften liegen, ein anderer auf der Rolle der Religion. Die untersuchten Beispiele, die in mehreren Themenblöcken präsentiert werden, reichen zeitlich vom Mittelalter bis in das 21. Jahrhundert und geographisch von Zentralasien bis nach Deutschland.

Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos.

  • Termine

Donnerstag, 18. November 2010, 9 bis 18.30 Uhr,
Freitag, 19. November 2010, 9 bis 13 Uhr,
Ort: Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo), Konferenzraum, Philosophikum I, Haus E, 2. Stock, Raum 209, Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/cms/fbz/zentren/gizo/archiv/2010/18-19-november-2010-kulturelle-prozesse-und-identitatsdiskurse-im-ostlichen-europa

  • Kontakt

Ruth Bartholomä, M. A., Professur für Turkologie,
Philosophikum I, Haus E, Raum 217, Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-31077

Aksana Braun, Professur für slavische Sprachwissenschaft, Institut für Slavistik,
Philosophikum I, Haus E, Raum 217, Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-31178

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041