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Wenn Musik zur Szene wird

 
Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft Gießen inszenieren das weltbekannte Ensemble Modern in Frankfurt

Nr. 30 • 2. Februar 2011

Acht Studierende des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) haben mit dem berühmten Frankfurter Ensemble Modern ein „Szenisches Konzert“ erarbeitet. Die Aufführung findet am Samstag, 5. Februar 2011, und Sonntag, 6. Februar 2011, jeweils um 20 Uhr im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt/Main statt.

Die jungen Theaterwissenschaftler setzen sich unter der Leitung von JLU-Professor Heiner Goebbels mit der Entstehung von Musik und ihren dramatischen Qualitäten auseinander. Dabei stehen nicht nur die Instrumentalisten im Rampenlicht, ebenso wichtig ist die Reflexion über Kompositionskonzept, Klang, Raum, Licht, Video, Kostüme und Rezeption von Konzerten. Die Mitglieder des Ensemble Modern werden in diesem Szenischen Konzert vier Musikstücke von Studierenden der Kompositionsklasse der Musikhochschule Bremen uraufführen (Leitung: Prof. Younghi Paag-Pahn).

Seit der Erweiterung des Theater- und Theatralitätsbegriffes im 20. Jahrhundert beziehen die Darstellenden Künste nicht nur zunehmend Beobachtungen aus dem alltäglichen Leben mit ein. Mit eigenen Kunstformen verändern sie auch maßgeblich die Perspektive auf bis dahin als gültig erachtete Sparten, wie beispielsweise den Konzertbetrieb. Unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels, Komponist, Regisseur und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft werden im Rahmen einer Lehrveranstaltung neue Schnittpunkte zwischen Inszenierung und Musiktheater, Hören und Sehen, Darstellen und Zeigen erforscht.

In der Programmankündigung schreiben die Studierenden über ihre Inszenierung: „Die Idee des szenischen Konzertes erfordert eine Auseinandersetzung mit allen Aspekten der Musik und allen Dimensionen des Raumes. In vier unterschiedlichen Konzepten für vier unterschiedliche Kompositionen haben wir versucht, diese Auseinandersetzung nicht nur zu führen, sondern auch sichtbar zu machen. Entstanden ist ein gemeinsamer Ort jenseits der zentralperspektivischen Gemütlichkeit des Konzerts. Ein Ort, der, so hoffen wir, nicht nur neue Perspektiven auf neue Musik ermöglicht, sondern auch auf ihre Akteure und Rezipienten.“

Das Szenische Konzert findet im Rahmen der Festivals „Frankfurter Positionen 2011“ der BHF-Bank-Stiftung statt und steht unter dem Titel „Gemeinsam im Niemandsland“. Die Institutsleitung lädt zu diesem Abend recht herzlich ein.

Karten kosten 22 Euro, ermäßigt 11 Euro. Sie können über den Vorverkauf des Künstlerhaus Mousonturm erworben werden (telefonisch unter: 069 - 40 58 95-20 oder online unter: www.mousonturm.de) sowie an der Abendkasse im Frankfurt LAB eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

  • Termin

Samstag, 5. Februar 2011, und Sonntag, 6. Februar 2011, jeweils um 20 Uhr
Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt/Main

  • Weitere Informationen

www.frankfurterpositionen.de

  • Kontakt

Petra Bolte-Picker, Institut Angewandte Theaterwissenschaft
Karl-Glöckner-Straße 21 A, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-31221

Marie-Luise Nimsgern, Ensemble Modern

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

 

„Plan P: eine Archäologie des Schweigens“, Uraufführung einer Komposition von Tobias Klich in der Inszenierung von Fabian Offert und Anna Schewelew.  (Foto: Heiner Goebbels)
„Plan P: eine Archäologie des Schweigens“, Uraufführung einer Komposition von Tobias Klich in der Inszenierung von Fabian Offert und Anna Schewelew. (Foto: Heiner Goebbels)