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Gießener Mediziner suchen nach Impfstoff gegen gefährlichen Krankenhaus-Keim MRSA

 
Forschungsprojekt der Klinik für Unfallchirurgie

Nr. 336 • 22. Dezember 2011

Der Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen widmet sich in einem neuen Forschungsprojekt der Bekämpfung des gefürchteten Krankenhaus-Keims MRSA. Die Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie hat gemeinsam mit dem Department of Orthopaedic Surgery, Rochester, New York, USA, die Ausschreibung für das “Clinical Priority Programm: Bone Infection” der renommierten wissenschaftlichen Gesellschaft AO Trauma (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen) gewonnen, das mit Forschungsgeldern in Höhe von drei Millionen Schweizer Franken verbunden ist. Hiervon wird in zwei Abschnitten insgesamt etwa eine Million Schweizer Franken in die Gießener Unfallchirurgie fließen. Antragssteller sind Prof. Dr. Dr. Volker Alt und Kliniksdirektor Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Reinhard Schnettler.

Zentrales Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines passiven und aktiven Impfstoffes gegen den “Hospitalkeim” MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) zur Verbesserung der Prävention und Therapie bei Knocheninfektionen mit diesem Bakterium. Des Weiteren soll durch weltweite Datensammlung von Patienten mit Knocheninfektionen ein “Infektionsregister” entstehen, von deren Auswertung ein besseres Verständnis über Risiko- und Prognosefaktoren bei Knocheninfektionen erwartet werden kann.

  • Kontakt:

Prof. Dr. Dr. Volker Alt, Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie
Rudolf-Buchheim-Str. 7, 35385 Gießen
Telefon: 0641 985-44667
 

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041