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Ehrung für die Erforschung religiöser Toleranz

Frankfurter Althistoriker Prof. Hartmut Leppin wird am Mittwoch, 13. März 2019, mit dem renommierten Erwin-Stein-Preis ausgezeichnet – Öffentliche Preisverleihung im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen

Nr. 40 • 11. März 2019

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Der Althistoriker Prof. Dr. Hartmut Leppin wird mit dem Erwin-Stein-Preis geehrt. (Foto: Dettmar)
Der Erwin-Stein-Preis 2019 geht an den Althistoriker Prof. Dr. Hartmut Leppin von der Goethe-Universität Frankfurt. Der in diesem Jahr erstmals mit 15.000 Euro (bislang 10.000 Euro) dotierte Preis wird in der Regel alle zwei Jahre von der Erwin-Stein-Stiftung verliehen – „für eine hervorragende interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit, die ein philosophisches, staatsrechtlich-politologisches, religiöses, literarisches oder naturwissenschaftliches Thema zum Gegenstand hat. Die Arbeit soll von geistiger Unabhängigkeit zeugen, für unsere europäische Kultur in kritischer Auseinandersetzung mit der Gegenwart bedeutsam sein und wichtige Impulse geben“. Hartmut Leppins „bahnbrechende Arbeiten“ zeichneten sich dadurch aus, dass sie Antworten suchten auf fundamentale theologische, historische und politische Fragen insbesondere in Bezug auf das frühe orientalische Christentum, begründet die Erwin-Stein-Stiftung die Auswahl des Preisträgers.

Die Gießener Stiftung wurde von dem ehemaligen hessischen Kultus- und Justizminister Prof. Erwin Stein gegründet und widmet sich der Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 13. März 2019, um 17.15 Uhr im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Ludwigstraße 23, statt. Die Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.

Zuletzt hatten der amerikanische Ideengeschichtler Prof. Dr. Eric Nelson (2015) und die Arabistin und Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Neuwirth (2017) den renommierten Preis erhalten. Mit Blick auf seine Arbeit zur „Polyphonie des spätantiken Christentums“ (so der Name des von der DFG geförderten Leibniz-Projekts) setzt der Frankfurter Althistoriker Hartmut Leppin diese Reihe fort. Nach Angaben der Stiftung sei er der Transformation antiker Religionen nachgegangen und habe sich mit dem Phänomen religiöser Toleranz und den Beziehungen zwischen religiösen und politischen Formationen beschäftigt. Die Laudatio wird Prof. Dr. Mischa Meier von der Tübinger Eberhard-Karls-Universität halten.
 
Prof. Leppin hat in Marburg, Heidelberg, Pavia und Rom Geschichte und Klassische Philologie studiert und wurde in Marburg promoviert. Im Jahr 1995 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin und ist seit 2001 Professor für Alte Geschichte in Frankfurt. Den Leibnizpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der ihm das Projekt „Polyphonie des spätantiken Christentums“ finanziell ermöglicht, erhielt er im Jahr 2015. Er erforscht vor allem Texte, die in Armenisch, Syrisch, Georgisch, Koptisch und Altäthiopisch verfasst wurden und somit eine globale Perspektive auf die Geschichte der Spätantike vermitteln.

  • Termin

Preisverleihung am Mittwoch, 13. März 2019, 17.15 Uhr, Senatssaal der JLU, Ludwigstraße 23, Gießen

  • Weitere Informationen

www.erwin-stein-stiftung.de/

  • Kontakt


Vorsitzender der Erwin-Stein-Stiftung

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041