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Geschichte gestalten – Erinnerung möglich machen

 
Design-Wettbewerb für Gestaltung der Lodzer „Getto-Chronik“ am ZMI ausgeschrieben

Nr. 50 • 23. März 2010

„Die Chronik des Gettos Lodz / Litzmannstadt“ ist eines der erschütterndsten Dokumente der NS-Geschichte. In Buchform wurde die „Getto-Chronik“ erstmals im Jahr 2007 publiziert. Im Rahmen des LOEWE-Projektverbundes „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ werden am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen die letzten zwölf Monate dieser Chronik digitalisiert und über ein entsprechendes multimediales Informationsportal online zugänglich gemacht. Der jetzt ausgeschriebene Design-Wettbewerb soll über die Gestaltung von Logo und Farbschema des entstehenden Informationsportals entscheiden. Der Sieger erhält einen Werkvertrag und damit die Möglichkeit, die eigenen Ideen professionell ins Gesamtkonzept der „Getto-Chronik“ zu integrieren. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2010.

Das Lodzer Getto nimmt in der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der Juden eine besondere Position ein. Einerseits bestand es bis zum August 1944 – und damit länger als alle anderen Gettos. Andererseits initiierte die jüdisch Getto-Verwaltung im November 1940 den Aufbau eines Archivs, welches die Geschichte des Gettos dokumentieren sollte. In diesem Archiv schreiben vom Januar 1941 bis zum Juli 1944 mehrere Mitarbeiter, vorwiegend Journalisten und Schriftsteller, die Getto-Chronik. Jeder Tag ist mit einem entsprechenden Eintrag versehen. Sie produzierten eine Tageszeitung – eine Zeitung, die keine Leser hatte. Die Chronik wurde allein für das Archiv geschrieben und sollte einer späteren Generation für das Verständnis des Lebens und Sterbens im Getto dienen.

Die „Multimedialisierung der ‚Chronik des Gettos Lodz / Litzmannstadt‘“ (Entwicklungsprojekt D1 des LOEWE-Bereichs „Kompetenzzentrum Kulturwissenschaftliche Informationsvermittlung“) trägt dem Umstand Rechnung, dass geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung angesichts des digitalen Medienwandels kulturelle Datenbestände in neuer Form strukturieren muss. In diesem Sinne sollen auch die Wettbewerbsvorschläge einen der Thematik angemessenen und dennoch kreativen Ansatz widerspiegeln. Neben den Entwürfen selbst soll eine kurze Beschreibung der zugrunde liegenden Idee mit eingereicht werden.

  • Weitere Informationen:

Teilnahmebedingungen und mehr

  • Kontakt:

Markus Roth/Karin Knibba, Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI)
Ludwigstr. 34, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-16350, Fax: 0641 99-16359

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041