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Studierende produzieren Filme

Öffentliche Premiere am 4. Mai 2017 um 18 Uhr im Kinocenter Gießen – Geschichtsorientiertes Gruppenprojekt im Masterstudiengang Fachjournalistik Geschichte

Nr. 63 • 2. Mai 2017

Filmpremiere in Gießen: Studierende des ersten Jahrgangs des Masterstudiengangs Fachjournalistik Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) haben zwei Filme produziert, die am Donnerstag, 4. Mai 2017, um 18 Uhr im Kinocenter Gießen (Bahnhofstraße 34) zu sehen sind. Der eine Film handelt von der Vorgeschichte der Gießener Erstaufnahmeeinrichtung; von der Zeit, als das Areal hinter dem Bahnhof noch „Notaufnahmelager“ hieß und Flüchtlinge und Aussiedlerinnen und Aussieder aus der DDR beherbergte. Der zweite Film beschäftigt sich mit dem mittlerweile heftig umstrittenen Brauch in den Niederlanden, den Sinterklaas (Nikolaus) bei seinem jährlichen Einzug von sogenannten Zwarten Pieten begleiten zu lassen, launigen Gestalten mit geschwärzten Gesichtern und schwarzen Lockenperücken, die dem Nikolaus beim Geschenke verteilen helfen und Kinder mit „Snoepjes“ (Süßigkeiten) beschenken.  Die Vorführung mit anschließender Premierenfeier ist öffentlich, alle Gäste sind herzlich willkommen. Wer diesen Termin verpasst, kann die Filme in Kürze im Offenen Kanal Gießen anschauen.

Für den Film „Wir wollen nach Gießen!“ – Eine vergessene Stadtgeschichte zwischen Ost und West? haben die Studierenden Gießenerinnen und Gießener gefragt, was sie seinerzeit über die DDR-Flüchtlinge in ihrer Stadt wussten bzw. wie sie sich erklären, dass mittlerweile ein Stück Berliner Mauer auf dem Bahnhofsvorplatz steht. Sie waren im Stadtarchiv und haben alte Filmaufnahmen aus Gießen aufgetan, befragten einen ehemaligen DDR-Flüchtling, jemanden, der bei der Einbürgerung half, einen Redakteur der Gießener Allgemeinen und einen Historiker. Die rund 30minütige Dokumentation erzählt von Hoffnungen und Vorstellungen der Neuankömmlinge sowie den Reaktionen der Gießener Bevölkerung damals.

Die andere Gruppe fuhr für Bittere Snoepjes – Bittere Süßigkeiten mehrfach in die Niederlande, erlebte verschiedene Einzüge von Sinterklaas und Pieten mit, diskutierte mit Protestierenden und Verteidigern des Brauchs, fragte Kinder und Ethnologen, warum die Pieten schwarz seien. Zwei von ihnen ließen sich schließlich selbst schminken und einkleiden, um einen Sinterklaas auf seiner Geschenketour durch die Häuser zu begleiten. Der Film erkundet Faszination und Ablehnung des niederländischen Nikolausbrauchs und begibt sich auf die Suche nach den historischen Ursprüngen der Figur. Auch dieser Film ist etwa eine halbe Stunde lang.

Ein geschichtsorientiertes Gruppenprojekt steht in dem praxisorientierten Studiengang kurz vor dem Examen an. Beraten wurden die Studierenden bei den Dreharbeiten von der Historikerin Prof. Dr. Ulrike Weckel, JLU, sowie der Frankfurter Filmemacherin Ursula Schmidt.

  • Termin

Donnerstag, 4. Mai 2017, 18 Uhr
Kinocenter Gießen, Bahnhofstraße 34, 35390 Gießen

  • Kontakt


Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte
Otto-Behaghel-Str. 10, 35394 Gießen
Telefon:  0641 99-28300

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041