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Neues Gerät zur nicht-invasiven Leberuntersuchung

 
Mukoviszidose Förderverein Gießen e. V. spendet Fibroscan-Gerät an den Schwerpunkt Gastroenterologie des Zentrums für Innere Medizin der Universität Gießen – Übergabe am 29. April

Nr. 74 • 22. April  2009

An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) können Leberpatienten nun untersucht werden, ohne dass eine Leberbiopsie gemacht werden muss: Ein neues Gerät zur nicht-invasiven Bestimmung des Fibrosegrades der Leber – ein so genannter Fibroscan – macht es möglich. Der Mukoviszidose Förderverein Gießen e. V. spendet den Fibroscan dem Schwerpunkt Gastroenterologie im Zentrum für Innere Medizin der JLU, der von Prof. Dr. Elke Roeb geleitet wird. Die offizielle Übergabe des rund 100.000 Euro teuren Gerätes erfolgt durch Prof. Dr. Hermannn Lindemann, Vorsitzender des Mukoviszidose Fördervereins Gieße e. V., am Mittwoch, 29. April 2009, um 15 Uhr.

Die Bestimmung des Schweregrades des fibrotischen Umbaus der Leber ist ein wichtiger Parameter bei vielen chronischen Lebererkrankungen. Insbesondere bei der chronischen Hepatitis B und C ist die Fibrose ein wichtiges Kriterium für die Therapieplanung. Aber auch bei genetischen Lebererkrankungen wie der Mukoviszidose ist eine Kontrolle des Fibrosegrades für den Krankheitsverlauf wichtig. Der Therapieerfolg lässt sich ebenfalls anhand des Rückgangs des Fibrosegrades beurteilen. Erste Arbeiten weisen darauf hin, dass die Elastographiemessung mittels Fibroscan auch bei der nicht-alkoholischen Steato-Hepatitis (Fettleber) einsetzbar ist.
 
Zu einer Einschätzung des Verlaufs der Leberfibrose war bislang stets eine Leberbiopsie erforderlich, die vom Patienten nicht immer akzeptiert wurde oder aufgrund der Medikation nicht möglich war. Bildgebende Verfahren wie Sonographie, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie konnten die Biopsie bislang nicht ersetzen. Ein relativ neues, nicht-invasives Verfahren zur Bestimmung des Fibrosegrades der Leber, ist die Elastographie der Leber, der sogenannte Fibroscan. Das Verfahren wurde ursprünglich von der Industrie zur Bestimmung des Reifegrades von Käselaibern entwickelt.

Beim Fibroscan sendet ein spezieller Schallkopf eine mechanische Impulswelle über die Brustwand in die Leber. Dann wird die Wandergeschwindigkeit des Impulses gemessen. Je steifer, d. h. fibrotischer das Lebergewebe ist, desto rascher wandert die Stoßwelle. Die Spezifität und Sensitivität des Fibroscans nimmt, wie auch bei anderen Verfahren einschließlich der Leberbiopsie, mit dem Ausmaß des Fibrosegrades zu. Im Gegensatz zu den anderen Verfahren hat der Fibroscan eine bessere Sensitivität und Spezifität bei mittleren Fibrosegraden.

Termin:
Mittwoch, 29. April 2009, 15 Uhr
Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums
Gastroenterologische Endoskopie im Souterrain
Paul-Meimberg-Straße 5, 35385 Gießen

Kontakt:
Prof. Dr. Elke Roeb
Zentrum für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie
Paul-Meimberg-Straße. 5, 35385 Giessen
Telefon: 0641 99-42338, Fax: 0641 99-42339