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JLU-Präsidium und Dekanat des Fachbereichs Medizin für strukturierte Kooperation mit Marburg

 
Universität bezieht im Vorfeld der Evaluation durch den Wissenschaftsrat deutlich Stellung gegen eine Fusion mit dem Marburger Fachbereich Medizin

Nr. 96  • 11. Mai 2009

Der Fachbereich Medizin ist ein bedeutender und unverzichtbarer Bestandteil der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) – auch in Zukunft müssen Forschung und Lehre in der Medizin fest in der JLU verankert bleiben. Das haben das Präsidium der JLU und das Dekanat des Fachbereichs am Montag in einem gemeinsamen Pressegespräch deutlich gemacht. Sie verwiesen auf das klare Votum des Fachbereichsrats, der sich in der vergangenen Woche mit überwältigender Mehrheit gegen eine Fusion mit dem Fachbereich Medizin der Universität Marburg ausgesprochen hatte. Damit bezieht die Universität im Vorfeld der im Herbst anstehenden Evaluation der Medizin durch den Wissenschaftsrat des Bundes und der Länder deutlich Stellung und spricht sich für eine konsequente Weiterentwicklung des Modells einer strukturierten Kooperation aus.

Die strukturierte Kooperation zwischen den Medizin-Fachbereichen in Gießen und Marburg ist eingebettet in die vertiefte Zusammenarbeit zwischen den Universitäten in Gießen und Marburg. „Aus dem eher distanzierten Verhältnis in der Vergangenheit ist in den letzten Jahren eine immer stärker werdende Partnerschaft geworden“, umschrieb der Erste Vizepräsident der JLU Prof. Dr. Joybrato Mukherjee das Verhältnis zur Nachbaruniversität in Marburg. Eine Fusion sei daher nicht notwendig, würde im Gegenteil sogar den Prozess der Intensivierung der Kooperation zum Erliegen bringen. Zudem würde „eine Herauslösung der Medizin aus der JLU – etwa durch eine Fusion – die Forschung und Lehre sowohl in der Medizin als auch in allen weiteren Lebenswissenschaften an der JLU nachhaltig schwächen", so der Erste Vizepräsident. Der zukunftsweisende Weg sei eine konzentrierte, gemeinschaftliche Intensivierung der strukturierten Kooperation.

Aus Sicht des Dekans Prof. Dr. Wolfgang Weidner würde eine Fusion lediglich die Etablierung einer weiteren Entscheidungsebene nach sich ziehen: „Der Wissenschaftsrat hat anlässlich der Begutachtung der Medizinischen Einrichtungen der LMU München 2005 dazu gesagt, dass hinreichend große und gut kooperierende universitär-medizinische Einheiten prinzipiell besser in der Lage sind auf Veränderungen in Forschung und Lehre zu reagieren als eine Großfakultät, weil dies letztendlich der Stärkung der Autonomie der Hochschulen entspricht“.
Der Fachbereichsrat hatte sich mit 22 Nein-Stimmen gegen eine Fusion mit Marburg ausgesprochen. Nur zwei Mitglieder stimmten für die Fusion. Für eine strukturierte Kooperation, also die Fortführung der bisherigen Linie, sprachen sich 22 Mitglieder aus, bei zwei Enthaltungen. Die Stellungnahmen sollen an den Wissenschaftsrat weitergeleitet werden.