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Akzentbereich Antike-Mittelalter

Der Akzentbereich Antike und Mittelalter vereint Forschung und Lehre dieser Epochen. Gegründet 2008 als Forum für Professuren der FB 04 und 05.

Wir trauern um unseren hochgeschätzten Kollegen und lieben Freund!

Peter von Möllendorff (5.4.1963–10.7.2026)

Er war seit 2003 Professor für Gräzistik an der JLU Gießen. Auf seine Initiative hin ist 2008 der Arbeitskreis "Antike und Mittelalter" gegründet worden. Er und unsere ebenfalls viel zu früh verstorbene Kollegin Silke Tammen haben anfangs den Kern dieses fächer- und epochenübergreifenden Gesprächskreises gebildet, der uns nun seit 18 Jahren immer wieder aufs Neue motiviert. "PvM", wie ihn alle liebevoll nannten, legte von Anfang an großen Wert darauf, dass dieser Arbeitskreis primär der Begegnung und der geteilten Freude an den älteren Kulturen dienen sollte. Unsere fröhlichen Arbeitstreffen, die anfangs in Restaurants als wahre Symposien durchgeführt wurden, später in der Bibliothek der Altphilologie stattfanden und zu denen er auch immer wieder junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anlocken konnte, dienten dazu, Projektideen zu diskutieren, geplante Publikationen auszutesten – oder einfach den Geist zu schulen und Sorgen, die aus allfälligen Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung erwuchsen (er selbst war drei Amtsperioden lang Dekan), zu vergessen. Sein kritischer Witz und sein Adlerblick für Texte, die unsere Runde begeistern konnten (allen voran Lukian), seine freundlich ironischen Sticheleien, daneben seine von wahrer Größe zeugende Gelassenheit, sein warmherziger Rat, seine hilfreichen Tipps und sein Lachen werden uns sehr fehlen.

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Antike-Mittelalter-Kreis

Der Akzentbereich "Antike und Mittelalter" wurde 2008 als "Arbeitskreis Antike-Mittelalter" gegründet, um allen, die an der JLU zu diesen Epochen forschen und lehren, ein Forum des Austauschs zu bieten. Immerhin arbeiten an den Fachbereichen 04 und 05 elf Professorinnen und Professoren mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Landes- und auf Projektstellen in diesem großen historischen Segment.

Ursprünglich diente der Arbeitskreis dem Zweck, einander über die aktuellen Forschungsprojekte aller Beteiligten so regelmäßig zu informieren, dass daraus leichter Kooperationen in Forschung und Lehre hervorgehen könnten. Seitdem tagt der Arbeitskreis regelmäßig zweimal im Semester. An einen Vortrag schließt sich eine längere Diskussion an, die insbesondere von der Fächervielfalt – Philolog(inn)en, Historiker(innen), Theolog(inn)en, Kunsthistoriker(inn)en, Archäolog(inn)en – der beteiligten Diskutant(inn)en profitiert, und der Teilnehmerkreis hat sich unterdessen auch auf interessierte Studierende ausgeweitet.

2014 wurde zudem ein eigenes Lehrformat, die Schola, eingeführt. Zu einem von den Arbeitskreismitgliedern festgelegten Thema findet seitdem im Frühherbst eine mehrtägige Sommerschule statt, in der von den verschiedenen Fächern thematisch einschlägige Module angeboten werden; teilnehmen können Studierende der JLU und anderer Universitäten. Themen waren bislang beispielsweise "Wunder", "Träume", "Tyrannis", "Das gute Leben", "Anfänge", "Polemik und Invektive" und "Gemeinschaftsbildung".

2024 ist der Arbeitskreis in einen Akzentbereich der Fachbereiche 04 und 05 umgewandelt worden. Nicht nur die Lehre, auch die Forschung profitiert vom Austausch im Akzentbereich. Aus den Diskussionen sind Drittmittelanträge und Publikationen hervorgegangen, die im Bereich "Personen" bei den jeweiligen Beteiligten aufgelistet sind. Interessierte sind jederzeit willkommen.

 

 


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