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Werkstatttreffen „Gemeinsam forschen, gemeinsam verändern - Partizipative Forschungsansätze in der Politikdidaktik“

Das Werkstatttreffen „Gemeinsam forschen, gemeinsam verändern - Partizipative Forschungsansätze in der Politikdidaktik“ richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen, die mit partizipativen Forschungsansätzen arbeiten oder diese perspektivisch für eigene Projekte erschließen möchten. Ziel ist es, zentrale Herausforderungen dieser Methodologie im Kontext politischer Bildung zu reflektieren, kollegiale Beratung zu ermöglichen und nachhaltige Vernetzungsstrukturen für junge Forscher*innen aufzubauen.

Call for participation
Werkstatttreffen „Gemeinsam forschen, gemeinsam verändern - Partizipative Forschungsansätze in der Politikdidaktik“
 
Sie planen oder setzen bereits ein Forschungsprojekt in der Politikdidaktik um, das den Grundsätzen partizipativer Forschung folgt, und würden dieses gern in angenehmer, vertrauensvoller Atmosphäre mit anderen partizipativ forschenden Politikdidaktiker:innen diskutieren? Oder interessieren Sie sich allgemein für partizipative Forschung? Dann haben Sie am 20.08.2026 (abends) und 21.08.2026 (ganztägig) im Rahmen des ersten Werkstatttreffens an der Universität Gießen die Möglichkeit hierzu. Ziel ist es, sich gemeinsam über die eigenen Projekte, aber auch über Grundsatzfragen partizipativer Forschung auszutauschen und zusammen erste Strategien zur Etablierung dieser bislang noch wenig verbreiteten Forschungslogik in der Politikdidaktik zu entwickeln. 
 
+ + + Anmeldefrist verlängert + + + hybride Teilnahme möglich + + + 
 
Wir bitten um die Anmeldung zum Werkstatttreffen bis zum 15.06.2026 an konstantin.korn@uni-giessen.de . Wenn Sie Interesse daran haben, sich aktiv mit Ihrem Projekt im Open Space in das Werkstatttreffen einzubringen, beschreiben Sie uns bitte kurz in ein paar Zeilen Ihr Projekt (z.B. Titel, Fragestellung, Beteiligte, Ziele, Ist-Stand, Wünsche für Austausch) bis zum 15.06.2026. 
 
Uns ist eine inklusive Gestaltung wichtig. Sollten Sie Bedenken oder Bedarfe bzgl. Ihrer Teilnahme (Kinderbetreuung, Barrierfreiheit etc.) haben, melden Sie sich gerne bei uns und wir suchen gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten. Eine Übernahme der Reise- und Unterkunftskosten ist leider nicht möglich. 
 
Wir freuen uns über rege Teilnahme und über den Ausbau unseres Netzwerks!
Beste Grüße
Julia Eiperle, Tina Hölzel-Chokharash, Konstantin Korn, Malte Suhr
 
Vorläufiges Programm 
Do. 20. August 2026 ab 19 Uhr 
  • Soziales Rahmenprogramm in gemütlicher Atmosphäre mit gemeinsames Abendessen für alle Interessierten
 
Fr. 21. August 2026 von 8:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr
  • interaktives Ankommen (bei Kaffee, Tee und Keksen) 
  • Impulse zu Spannungsfeldern partziptativer Forschung und anschließende Diskussion mit Bezug auf eigene Forschungsprojekte und -ideen: Wer initiiert und plant partizipative Forschungsprojekte? Wer partizipiert an Forschung in welcher Rolle? Wie kann Partizipation ermöglicht werden? Wie gemeinsam Daten erheben und auswerten?
  • Gemeinsame Mittagspause (Mensa, Selbstzahler:innen) 
  • Impulse zu Spannungsfeldern partziptativer Forschung und anschließende Diskussion mit Bezug auf eigene Forschungsprojekte und -ideen: Zu welchem Zweck? Auf welche Ergebnisse zu wessen Gunsten zielt partizipative Forschung? 
  • Pitches und Open Space zu eigenen Projekten und mitgebrachten Fragen für alle Beteiligten
  • Wie weiter mit dem Netzwerk? Und warum eigentlich? 
 
Aktuelles Orga-Team
Julia Eiperle (Pädagische Hochschule Weingarten) hat vor kurzem ihr Promotionsprojekt zur politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen in der Bundesrepublik Deutschland beendet, bei dem sie Reflexive Grounded Theory Methodologie und partizipative Forschung als Forschungsstrategien miteinander kombiniert hat. 
 
Tina Hölzel-Chokharash (TU Dresden, JoDDiD) erforscht im Rahmen ihrer Doktorarbeit Möglichkeiten der Demokratisierung von Forschung im Bereich politischer Bildung und fragt konkret wie partizipative Forschung an konkreten empirischen Erhebungsbeispielen (mit schulischen und außerschulischen Bildungsträgern) gelingen kann, welche Potenziale, Erkenntnisgewinne aber auch Herausforderungen sie für Forschung birgt. 
 
Konstantin Korn (Uni Gießen) erarbeitet mit Berufsschüler:innen einen Ratgeber für gute politische Bildung
 
 
Malte Suhr (Uni Kassel) forscht partizipativ mit Schüler:innen zu Qualitätskritieren von Aktionsforschungen als Ansatz politischer Bildung.