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KIBne: KI-Bildung nachhaltig entwickeln

Der Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte kommt eine wichtige Bedeutung in der Bildung für nachhaltige Entwicklung und im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu, da diese Schüler*innen bei der Entwicklung von Kompetenzen unterstützen. KI kann helfen, den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit nachhaltig zu begegnen. Sie hat aber auch negative Auswirkungen, die im Bereich Gesellschaft und Ökologie bereits diskutiert werden.

Das Ziel des Projektes ist es, zukünftige Lehrkräfte zu einem BNE-bezogenen und reflektierten Umgang mit KI zu befähigen.

Das Projekt KIBne entwickelt einen interdisziplinär angelegten Konzeptleitfaden zu einer nachhaltigkeitsbezogenen Betrachtung von KI in Lehrkontexten, der Best-Practice-Beispiele enthält. Dieser Leitfaden soll sowohl in Lehramtsstudiengängen für Sekundarstufen und in Schulen eingesetzt werden als auch im Gießener Graduiertenzentrum der Naturwissenschaften und Psychologie zur Konzeption von Workshops dienen. Er wird auf einer OER-Plattform der JLU veröffentlicht und für andere Universitäten und Schulen zugänglich gemacht.

Die Lehr-Lern-Materialien der Best-Practice-Beispiele werden in Lehrveranstaltungen eingesetzt, evaluiert und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst. Damit trägt das Projekt KIBne zur Nachhaltigkeitsstrategie der JLU im Bereich der Lehre und des Transfers bei.

Zunächst werden die Lerninhalte einer nachhaltigkeitsbezogenen Betrachtung von KI herausgearbeitet und Kompetenzerwartungen formuliert. Diese werden dann im Konzeptleitfaden in Lehr- und Lernmaterialien (für Studium und Schule) umgesetzt und so ein attraktives und innovatives Studienangebot geschaffen. 

 

Ansprechpersonen: 
Institut für Informatik, Fachbereich 07 
Prof. Dr. Matthias Wendlandt (matthias.wendlandt@informatik.uni-giessen.de)

Institut für Didaktik der Mathematik, Fachbereich 07 
Prof. Dr. Katja Lengnink (katja.lengnink@math.uni-giessen.de)