Reduzieren
Ausdrucken vermeiden
Auf nicht zwingend notwendige Ausdrucke von Dokumenten sollte verzichtet werden. Stattdessen können digitale Formate für Arbeits- und Studienunterlagen genutzt werden.
Beidseitig drucken
Papier sollte möglichst doppelseitig bedruckt werden, um Ressourcen zu sparen.
Verpackungsmaterial beim Einkauf reduzieren
Durch den Einkauf im Einzelhandel in der Nachbarschaft statt online kann Verpackungsmaterial vermieden werden. In speziellen Unverpacktläden wird die lose angebotene Ware in der benötigten Menge in mitgebrachte Behälter abgefüllt. Bei Online-Bestellungen sollte Zeit für die Produktauswahl genommen werden, um Retouren zu vermeiden, da die zurückgesendeten Artikel teilweise vernichtet werden.[1] Zudem bieten manche Online-Händler Mehrwegversandboxen an.
Aus wiedervwendbaren Flaschen trinken
Wiederverwendbare Trinkflaschen können mit Leitungswasser gefüllt werden. Die Nutzung von Leitungswasser spart Energie für die Produktion von abgefülltem Wasser. Mehrweg-Trinkflaschen sparen zudem im Vergleich zu Einweg-Plastikflaschen Material ein.
Hände trocken schütteln
Durch Trockenschütteln der Hände nach dem Waschen sind weniger Papierhandtücher zum Abtrocknen erforderlich.
Zero Waste im Badezimmer
Das Beachten von Zero Waste im Badezimmer hilft, Müll zu reduzieren. Beispielsweise kann Naturseife statt Flüssigseife aus Plastikspendern sowie Haarseifen statt Shampoo verwendet werden. Außerdem sinnvoll sind auffüllbare Behälter, Mehrwegrasierer und Wattepads aus wiederverwendbarem Stoff. Zur Abfallvermeidung während der Periode können wiederverwendbare Menstruationsprodukte wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche genutzt werden.
Zero Waste in der Küche
Auch in der Küche hilft Zero Waste, Abfälle in Form von Lebensmittelverschwendung zu reduzieren (s. Ressourcenspartipps zum Thema nachhaltige Ernährung).
Neukäufe hinterfragen
Neukäufe sollten kritisch hinterfragt werden. Dabei kann es helfen, Produktwünsche in einen virtuellen Warenkorb zu legen und ein paar Tage abzuwarten, ob der Wunsch weiterhin Bestand hat. Vor allem bei technischen Geräten ist es sinnvoll zu überlegen, ob z. B. alle zwei Jahre ein neues (Dienst)Handy angeschafft werden muss. Im Jahr 2021 wurde in Deutschland über eine Million Tonnen Elektroaltgeräte gesammelt, überwiegend aus privaten Haushalten. Das entspricht einer jährlichen Menge von 11,1 kg pro Einwohner.[2]
Thermobecher nutzen
Den eigenen Thermosbecher z. B. für den Weg zur Uni zu nutzen, spart Müll durch Kaffee-to-go-Becher ein und hält das Getränk außerdem länger heiß.
Mehrweg- statt Einweggeschirr verwenden
Für das Instituts-Sommerfest oder das gemeinsame Grillen mit Kommiliton*innen sollte Mehrweg- statt Einweggeschirr und -besteck verwendet werden.
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