Im Rampenlicht: als Forscherin Wissenschaft kommunizieren
Mit dem Programm „Im Rampenlicht: als Forscherin Wissenschaft kommunizieren“ unterstützte die JLU Wissenschaftlerinnen aller Qualifikationsstufen dabei, ihre Forschung mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Das Programm "Im Rampenlicht; als Forscherin Wissenschaft kommunizieren" wurde von 2023 bis 2024 über den Ideenwettbewerb zur Frauenförderung der Justus-Liebig-Universität gefördert und ist nun abgeschlossen. Fragen zum Projekt richten Sie bitte an pressestelle.
Die eigene Forschung mit der (digitalen) Öffentlichkeit zu teilen kann für Wissenschaftlerinnen ein besonderes Wagnis sein. Dabei birgt Wissenschaftskommunikation viele Chancen – für die Sichtbarkeit ihrer Forschung, aber auch für die Gesellschaft und das Wissenschaftssystem, die von ihrem Wissen und ihrer Kompetenz profitieren.
Mit dem Programm „Im Rampenlicht: als Forscherin Wissenschaft kommunizieren“ wurden JLU-Wissenschaftlerinnen aller Qualifikationsstufen zusammengebracht und mit konkreten Angeboten in der Wissenschaftskommunikation unterstüzt. Das Programm richtete sich an alle Personen, die sich als weiblich identifizieren, und wurde über den Ideenwettbewerb der JLU zur Frauenförderung angeboten.
Rückblick
"Science S*heroes": Podcast-Macherinnen Christiane Attig und Rebecca Moltmann im Gespräch
Freitag, 08. März 2024, 10 - 12 Uhr, Online per BBB

Um Held*innen der Wissenschaft geht es im Podcast von Psychologin Dr. Christiane Attig und Literatur- und Sozialwissenschaftlerin Rebecca Moltmann. Seit knapp drei Jahren porträtiert das Duo im Podcast "Science S*heroes" Frauen und nicht-binäre Personen, die in der Wissenschaft Pionierinnenarbeit leisten. Ob Physik, Geschichte oder Psychologie – der Podcast soll Vielfalt in der Forschung sichtbar machen und gleichzeitig strukturelle Herausforderungen offenlegen. Ein Gespräch mit den "Science S*heroes"-Macherinnen übers Podcasting, facettenreiche Lebens- und Wissenschaftsgeschichten und ihre Forschung zur Wissenschaftskommunikation.
Privat, persönlich, öffentlich – wie weit kann und sollte Wissenschaftskommunikation gehen? Lesung und Diskussion mit Dr. Andrea Newerla
Dienstag, 19. November 2024, 18 - 19:30 Uhr, Online per BBB

Wissenschaftskommunikation heißt, die eigene Forschung zu kommunizieren. Doch was ist, wenn das Privatleben mit ins Scheinwerferlicht rückt? Für Andrea Newerla ist das kein Gefahrenszenario, sondern eine bewusste Strategie: In ihrem Buch „Das Ende des Romantikdiktats. Warum wir Nähe, Beziehungen und Liebe neu denken sollten“ (2023, Kösel Verlag) verknüpft die promovierte Soziologin Erkenntnisse aus der Intimitätsforschung eng und offensiv mit ihrem eigenen Liebesleben. Nach einer kurzen Lesung werden wir mit der Autorin darüber sprechen, welche Erfahrungen sie mit dieser selbstbewussten und polarisierenden Art der Wissenschaftskommunikation gemacht hat.
@FrauForschung: Als Sciencefluencerin, Bildungsforscherin und Feministin Wissenschaft kommunizieren
Mittwoch, 4. Dezember 2024, 18 - 19:30 Uhr, Online
Mit über 55.000 Follower:innen zählt die Berliner Bildungswissenschaftlerin Lisa Niendorf zu den erfolgreichsten deutschen Wissenschafts-Influencerinnen auf Instagram. Als @FrauForschung postet sie über ihren Alltag als (queere) Lehrbeauftragte an der Universität und verfolgt als Sciencefluencerin auch das Ziel, junge Menschen für ein Lehramtsstudium zu begeistern. Ein Engagement, das auch klassische Medien wie Spiegel, ZEIT Online & Co. schon aufgegriffen haben.
Lisa Niendorf berichtet im JLU-Gespräch über die Chancen und Herausforderungen, den Hochschulalltag auf Instagram zu kommunizieren, und darüber, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Person plötzlich viral geht. Außerdem gibt sie im Gespräch mit den Teilnehmerinnen konkrete Tipps für ein erfolgreichen und sinnstiftenden Insta-Auftritt.
Weiterführende Informationen

Um herausragende Forschung sichtbar zu machen, bieten wir im hessenweiten Netzwerk ein Programm mit Trainer/innen und Medienvertreter/innen an.
Für Professor/innen
Begeisterung, Idealismus oder Karriereboost – es gibt viele gute Gründe die eigene Forschung öffentlich zu machen. Wir bieten Support.
Für Nachwuchsforschende
Die JLU unterstützt Forschende beim Umgang mit Anfeindungen und Hatespeech – mit Beratung, Prävention und passenden Anlaufstellen.
Hilfe bei Anfeindungen
Fotos auf dieser Seite: JLU/Katrina Friese (Forschrin am Laptop, Forscher mit Mikro), TU Darmstadt/Partick Bal (Medientraining), Colourbox (Hilfe bei Anfeindungen)