Professur für Deutsche Literaturgeschichte (Schwerpunkt Mittelalter/Frühe Neuzeit)
- Profil der Professur
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Prof. Dr. Cora Dietl
Profil der Professur
Die Professur befasst sich mit der deutschen Literaturgeschichte (Schwerpunkt Mittelalter/Frühe Neuzeit). Im Zentrum des Interesses stehen Zusammenhänge zwischen Literatur und Kultur, v.a. Fragen der Performanz und der Text-Bild-Bezüge. Einzelne Projekte zielen auf die Edition und Kommentierung älterer Texte sowie die Erstellung mehrerer literaturwissenschaftlicher Nachschlagewerke.
- Prof. Dr. Cora Dietl
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Professur für Deutsche Literaturgeschichte
(Schwerpunkt Mittelalter/Frühe Neuzeit)Büro: Raum B 135
Otto-Behaghel-Str. 10B
35394 Gießen
Tel: (+49) 0641 99-29080
Fax: (+49) 0641 99-29089
E-Mail: cora.dietlSprechstunden im Wintersemester 2026/27:
Nur online-Sprechstundentermine nach Vereinbarung (Forschungssemester).
- Veranstaltungen
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Wintersemester 2026/2027
Stummfilm und Live-Präsentation "Caspar Wolfs Esther"
Im Rahmen des vom 19. bis 21. August stattfindenden Workshops wurde Caspar Wolfs "Esther" aufgeführt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Cora Dietl und Karina Fischer (M.A.) verbindet die Theatergruppe des Germanistischen Instituts eine filmische Umsetzung mit live aufgeführten Szenen. Dabei versucht die Aufführung, eine möglichst große historische Nähe zum Drama herzustellen und zugleich die durch die Überlieferung entstandenen Lücken szenisch zu schließen.
Aufführungstermine Wintersemester 2026/2027
07.11.2026 18.00 Uhr Margarete-Bieber-Saal, JLU Gießen08.11.2026 11.00 Uhr Museum, Grünberg
Die letzte Aufführung der Theatergruppe des Instituts für Germanistik
Alte, Lüsterne, Teufel... zwei Fastnachtspiele von Hans SachsMit „Der Teuffel mit dem alten Weyb“ (1545) und „Der alt Buler mit der Zauberey“ (1554) hat Hans Sachs zwei komplementäre Fastnachtspiele geschaffen, die eine reichlich übertriebene altersbedingte Perspektive auf Genderrollen bieten - und dabei den Finger in die Wunde einiger Risse in der Stadtgesellschaft des 16. Jahrhunderts legen. In der Zusammenschau wird erst der (gesellschaftskritische) Witz der beiden Stücke deutlich, daher werden wir sie gemeinsam aufführen. Im Seminar erarbeiten wir die (z.T. rekonstruierende) Aufführung dieser Spiele, um zu sehen, was auf der Bühne machbar und wirkungsvoll ist. Alle Teilnehmenden übernehmen mindestens eine Rolle, sind Darsteller, Co-Regisseure, Co-Dramaturgen und Maskenbildner zugleich.
Aufführungstermine Sommersemester 2026:29.06.2026 19:30 Uhr Botanischer Garten, Gießen
02.07.2026 19:00 Uhr Kulturkirche St. Raphael, Wettenberg
11.07.2026 18:00 Uhr Schloss (Antonierkloster), Grünberg

- Artusroman und Klanglichkeit
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Cora Dietl / Christoph Schanze / Friedrich Wolfzettel / Lena Zudrell
Veröffentlichung: 2026Das Spektrum von ›Klang‹ in literarischen Texten ist weit gefasst. Darunter fällt die Beschreibung akustischer Phänomene wie natürlicher oder technisch erzeugter Geräusche, Musik, Lärm, der menschlichen Stimme, aber auch der Klang des Textes an sich, also seine rhetorische oder metrische Gestaltung und die Frage nach seinem medialen Status. In der literaturwissenschaftlichen Forschung spielen die akustischen Dimensionen von Texten zunehmend eine wichtige Rolle, wofür die kulturwissenschaftlich orientierten, interdisziplinär ausgerichteten sound studies den theoretisch-methodischen Rahmen bilden. Die Mediävistik hat diese neueren Forschungsansätze bereits in fruchtbarer Weise aufgegriffen; arthurische Texte wurden dabei aber bislang nur punktuell behandelt. Der vorliegende Band setzt an diesem Desiderat an und rückt Artusromane in den Mittelpunkt der Betrachtung. Anhand exemplarischer Fallstudien werden in den Beiträgen die vielfältigen Facetten der ›Klanglichkeit‹ des Artusromans untersucht. Dabei geht es um Klangphänomene im Text, aber auch um den Klang des Textes sowie die Verbindung dieser beiden Lautsphären; auch poetologische Aspekte, die mit der klanglichen Dimension des Artusromans zusammenhängen, werden berücksichtigt.
eBook ISBN: 978-3-1113-6990-7Gebunden ISBN: 978-3-1113-6968-6
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- European Medieval Drama 29 (2025)
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European Medieval Drama is an international project which seeks to promote the study of medieval drama and performance. It explores medieval drama in all European languages and traditions. Drama and performance is widely interpreted to include subjects such as processions, dances, folk traditions, (semi-)theatrical and ritual events, and tournaments. The journal also includes notices relevant to members of the Société Internationale pour l’étude du théâtre médiéval, and information of interest to all scholars in the field of medieval drama (e.g. recently published books, forthcoming conferences, and book reviews).

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- Inszenierungen von Heiligkeit
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Cora Dietl / Julia Gold / Heidy Greco-Kaufmann / Elke Huwiler / Björn Reich
Heiligenspiele als Ort konfessionellen Streits
Anders als man annehmen könnte, sind Heiligenspiele in der deutschsprachigen Schweiz keine primär vorreformatorische Literaturform. Gerade im Zuge der Reformation und Gegenrefor-mation werden sie hochaktuell und dienen der konfessionellen Auseinandersetzung sowie der Stärkung von Gruppenidentitäten. Der vorliegende Band analysiert die aus Luzern, Sarnen, Einsiedeln, Solothurn und Zug überlieferten deutschsprachigen Heiligenspiele aus der Zeit von ca. 1520 bis 1630 sowie ihre protestantischen Gegenstücke aus Bern und Basel. Die Spieltexte werden jeweils gemeinsam mit dem konkreten Aufführungsort und der Bühnenform betrachtet, in religions-, stadt- und theatergeschichtliche Kontexte eingebettet und nach der spezifischen Inszenierung von Heiligkeit und deren Funktion befragt.
ISBN 978-3-7574-0014-9
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