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Röntgenpreis für Dr. Dasha Elena Nelidova

Verleihung im Rahmen des Akademischen Festakts der Justus-Liebig-Universität Gießen am 26. November 2021 – Neuartige Behandlungsmethode zur Wiederherstellung des Sehvermögens nach altersbedingter Makuladegeneration

Nr. 158 • 19. November 2021

Dr. Dasha Elena Nelidova
Preisträgerin Dr. Dasha Elena Nelidova. Foto: privat

Röntgenpreis
Der Röntgenpreis der JLU. Foto: JLU/Katrina Friese
Der renommierte Röntgenpreis der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) geht in diesem Jahr an die Biologin und Medizinerin Dr. Dasha Elena Nelidova für die Entwicklung einer neuartigen Behandlungsmethode der altersbedingten Makuladegeneration. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird am Freitag, 26. November 2021, im Rahmen des Akademischen Festakts der JLU an die Postdoktorandin am Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie Basel (IOB) verliehen. Pfeiffer Vacuum und die Ludwig-Schunk-Stiftung stiften gemeinsam das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Seit dem vergangenen Jahr gibt es den Röntgenpreis auch zum „Anfassen”: Die JLU und die Stifter haben dazu eine Miniatur des bekannten Gießener Röntgendenkmals anfertigen lassen. Im Andenken an den Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen, der von 1879 bis 1888 als Professor in Gießen tätig war, verleiht die JLU seit 1960 den Preis.

Die gebürtige Neuseeländerin Dr. Dasha Elena Nelidova studierte Humanbiologie und Medizin an der University of Auckland und promovierte als Doctor of Philosophy (Neuroscience) im Jahr 2019 am Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (Basel) mit dem Prädikat „summa cum laude“ zum Thema „Restoring light sensitivity using tunable near-infrared sensors“. Diese Arbeit wurde in zwei Artikeln in der renommierten Zeitschrift „Science“ veröffentlicht. Darin entwickelte sie eine neuartige Methode zur Wiederherstellung des Sehvermögens bei Erblindungen durch die altersbedingte Makuladegeneration – die häufigste Ursache für Erblindung in Industrieländern –, die auf einer Rezeption der Infrarotstrahlung beruht. Sie kombinierte dabei Nanotechnologie und Gentherapie, um einen Sensor für den Nahinfrarotbereich zu entwickeln, der Patientinnen und Patienten wieder die visuelle Wahrnehmung ihrer Umgebung ermöglicht.

Dieses Verfahren wurde bereits erfolgreich getestet, unter anderem an humaner Retina (post mortem). In Zukunft wird Dr. Nelidova neben ihren Forschungen am IOB am Universitätsklinikum im Bereich der Augenheilkunde tätig sein. Für ihre Forschungsarbeiten hat sie bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, und sie hält zwei Patente für ihre Erfindungen. „Wir halten Dr. Nelidova für eine einzigartige Medizinerin und Forscherin, die innovative Lösungen für schwierige Probleme in der Medizin unter Verwendung von Methoden aus verschiedenen Forschungsrichtungen – Medizin, Gentechnologie, Physik, Nanotechnologie – entwickeln kann“, betonte Prof. Dr. Markus Thoma für den Gutachterausschuss der JLU. „Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit zur Erreichung ihrer Forschungsziele aus.“

Die JLU gibt den Röntgen-Preisträgerinnen und -Preisträgern traditionell die Gelegenheit, ihr Forschungsgebiet im Rahmen einer öffentlichen Vortragsveranstaltung am Vorabend des Akademischen Festakts vorzustellen. Der englischsprachige Röntgen-Vortrag mit dem Titel „Restoring Vision“ findet am Donnerstag, 25. November 2021, 18 Uhr, in Präsenz im Heinrich-Buff-Ring 14, Hörsaal II, statt. Interessierte werden gebeten, sich vorab unter der E-Mail-Adresse Markus.H.Thoma@exp1.physik.uni-giessen.de anzumelden.

 

  • Termine

Akademischer Festakt mit Preisverleihung (hybrid):
Freitag, 26. November 2021, 10.30 Uhr, Aula:
www.uni-giessen.de/festakt2021 (mit Link zum Livestream)

Röntgen-Vortrag:
Donnerstag, 25. November 2021, 18 Uhr, Heinrich-Buff-Ring 14, Hörsaal II, Gießen. Anmeldungen unter .

 

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