Institut für Soziologie
Aktuelles aus dem Institut
- Wir freuen uns, dass Dr. Regina Soremski im SoSe 2026 die Professur für Sozialisation und Bildung vertritt. Herzlich willkommen!
- Vortrag: Dr. Anita Rotter (Universität Innsbruck): „ (Familien-)biografische und mehrheimische Perspektiven am Beispiel der türkisch-griechischen Zwangsmigration “, Mittwoch, 29.04.2026, 14:00 Uhr, Phil II, Haus E, Raum 201
- Neues Forschungsprojekt: " Europäische Solidarität in der Bildung – zur Neudefinition der Friedenserziehung in der deutsch-polnischen Bildungszusammenarbeit", Leitung: Dr. Regina Soremski (JLU), Dr. Joanna Leek (Uni Łódź) , Laufzeit: Mai 2026 - März 2027
Studium
Ziel des Studiengangs Social Sciences ist es, den Studierenden über eine solide Ausbildung in einem grundständigen sozialwissenschaftlichen Studiengang die für den Berufseinstieg notwendigen Grundkompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Diese liegen sowohl in der fachlichen Ausbildung in den Fächern Soziologie und Politikwissenschaft wie in methodischer und medial-kommunikativer Qualifikation.
Der BA Social Sciences führt zu einem berufsqualifizierenden Abschluss und stellt die dafür erforderliche Ausbildung bereit. Dazu gehören sozialwissenschaftliche Qualifikationen, allgemeine Schlüsselqualifikationen und die frühzeitige Vernetzung mit der Arbeitswelt.
→ Weitere Informationen zum Bachelor-Studiengang ...
Akademisches Prüfungsamt Geisteswissenschaften
Zuständiges Prüfungsamt:
Justus-Liebig-Universität Gießen
Akademisches Prüfungsamt Geisteswissenschaften
Rathenaustr. 10
D-35394 Gießen
Telefon:
+49 641 99 18200
Kurzbeschreibung
Der Studiengang Gesellschaft und Kulturen der Moderne ist ein forschungsoreintierter Studiengang des Instituts für Soziologie am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und umfaßt vier Semester. Er ersetzt die erfolgreichen Studiengänge des Magister und des Diploms an Institut bzw. Fachbereich und schließt an diese an, ebenso wie an den gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft angebotenen BA Social Sciences.
Der Studiengang Gesellschaft und Kulturen der Moderne behandelt soziologische Diagnosen aktueller gesellschaftlicher Herausforderungslagen, in der Kulturelles zugleich Ursache und Gegenstand von Konflikten, aber auch Träger von gesellschaftlichen Transformations- und Lösungprozessen darstellt. Kultur bildet eine Problematik unter dem Aspekt gesellschaftlicher Selbstorganisation, weil sie gleichzeitig als normative Instanz mit eigener Geltungslogik, als Konfliktgegenstand und als Ressource auftritt. Die entsprechende Dynamik und reflexive Bedeutung des Kulturellen bei der Artikulation gesellschaftlicher Problemlagen bildet das Zentrum des Studienganges.
Den Studiengang zeichnen zwei Hauptmerkmale aus: Seine Theorieorientierung und seine soziologisch-transdisziplinäre Ausrichtung. Im Kernbereich des Studiums geht es um die Vermittlung unterschiedlicher Konzepte des Verhältnisses zwischen Kultur und Gesellschaft, um unterschiedliche Perspektivierungen des Kulturbegriffs und um seine Verschiebung ins Reflexive in Gegenwartsgesellschaften. Im Mittelpunkt des Studiums steht der Erwerb soziologischen Reflexionswissens und von Artikulationskompetenz in Bezug auf die kulturelle Dimension gesellschaftlicher Herausforderungslagen. Sie wird durch aktivierende Lehr- und Lernformen sowie durch interdisziplinäre Kooperation mit Instituten an der JLU im Rahmen von Kooperationsmodulen erzielt.
Der Studiengang Gesellschaft und Kulturen der Moderne bereitet Studierende auf eine Tätigkeit in der sozialwissenschaftlichen Forschung innerhalb und außerhalb der Universität, in Bildungs- und Kultureinrichtungen, in nationalen und internationalen Institutionen der Konfliktaustragung , -mediation und –schlichtung, in der Politik-, Verbände- und Unternehmensberatung, in der Entwicklungszusammenarbeit sowie auf dem Gebiet der Entwicklung und Evaluierung von Maßnahmen und Institutionen des interkulturellen Dialogs und der Integration vor.
→ oder wenden Sie sich an die zuständigen Modulverantwortlichen
Das Wichtigste in wenigen Worten zusammengefasst
Grundmodul (Pflicht)
Sie belegen in zwei Semestern drei Veranstaltungen, darunter sind eine Vorlesung und zwei Proseminare. Der Studienverlaufsplan sieht vor, dass Sie die Vorlesung (welche nur im WiSe angeboten wird) sowie ein Proseminar im WiSe belegen und im SoSe dann das 2. Proseminar. In den beiden Proseminaren machen Sie einen Leistungsnachweis, die dritte Veranstaltung ist die Vorlesung, diese muss dann nur „Bestanden“ werden. Jeder Leistungsnachweis zählt 50%. Weitere Informationen siehe Modulordnung.
Aufbaumodul (Wahlpflicht)
Dieses besteht aus einer Vorlesung und einem Seminar. Die Vorlesung findet immer nur im WiSe statt, so dass das Modul auch nur im WiSe begonnen werden kann. Das Seminar kann dann im WiSe oder SoSe besucht werden, das hängt von den Kapazitäten ab. Ca. die Hälfte der Studierenden kann (per Losverfahren) einen Seminarplatz im Winter bekommen, der Seminarplatz (nicht zu verwechseln mit dem gewünschten Seminar zu einer gewünschten Tages-Uhrzeit) im Sommer ist dann gesichert. Jeder Leistungsnachweis zählt 50%. Weitere Informationen siehe Modulordnung.
Hinweise zum Ablauf 1. Staatsexamen Lehramt in der Grundwissenschaft Soziologie
- Sie melden sich zum 1. Staatsexamen nur beim Amt für Lehrerbildung an.
- Sie müssen sich keinen Prüfer am Institut für Soziologie suchen, dieser wird Ihnen von der Hessischen Lehrkräfteakademie zugewiesen.
- Wenn Sie Ihren Prüfer erfahren haben, suchen Sie am besten sofort dessen Sprechstunde auf, um entweder die Themen für die mündliche Prüfung zu besprechen oder sich um die Klausurthemen zu kümmern.
- Es gibt derzeit keine vom Institut für Soziologie zentral gestellte Themen bzw. Literatur, Sie müssen sich bei Ihrem jeweiligen Prüfer erkundigen, was jeweils vorgesehen ist.
Modulordnung Lehramt
→ Informationen zur neuen Modulordnung Lehramt...
| Studiengang | Name | Raum | |
| BA Social Sciences & BA NF | Schlüter, Prof. Dr. Elmar | E17 | elmar.schlueter |
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Studienberatung Lehramt,
Anrechnungen von Studienleistungen für die Bildungswissenschaft Soziologie |
Goll, Dr. Michaela | E09 | michaela.c.goll |
| WF Ethik | Ottermann, Dr. Ralf | E18 | ralf.ottermann |
| Master GKM & Master NF | Langenohl, Prof. Dr. Andreas | E216a | andreas.langenohl@sowi.uni-giessen.de |
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BA SoSci |
Modulbeschreibung |
Modulverantwortung |
Person |
|
03-BA SoSc-B-1a |
Grundlagen der Politikwissenschaft |
Prof. für das Polit. u Soziale System Deutschlands / Vergleich polit. Systeme (IfP) |
de Nève |
|
03-BA SoSc-B-1b |
Grundlagen der Soziologie |
Allg. Soziologie |
Daphi |
|
03-BA SoSc-B-2 |
Politische und soziologische Theorie |
Prof. für Polit. Theorie u.Ideengeschichte (IfP) / Kultursoziologie (IfS) |
Kreide / Ahrens |
|
03-BA SoSc-B-3 |
Politische Ökonomie / Internationale Beziehungen |
Prof. für Politik und Wirtschaft im Mehrebenenssystem (IfP) |
Grasse |
|
03-BA SoSc-B-4 |
Soziales Handeln und Kommunikation (M4.1) / Sozialisation (M4.2) |
Sozialisation und Bildung |
Prof:in Bildungssoziologie (Stv: GD IfS) |
|
03-BA SoSc-M-5 |
Methodeneinführung: Einführung in die qualitativen und quantitativen Methoden der Empirischen Sozialforschung |
Prof. für Methoden der Politikwiss. (IfP) /
|
Abendschön / Schlüter |
|
03-BA SoSc-M-6 |
Erhebungsverfahren: Qualitative und Quantitative Techniken der Empirischen Sozialforschung |
Prof. für Methoden der Politikwiss. (IfP) /
|
Abendschön / Schlüter |
|
03-BA SoSc-M-7 |
Analyseverfahren: Einführung in die quantitative Statistik / Multivariate qualitative und quantitative Analyseverfahren |
Prof. für Methoden der Politikwiss. (IfP) /
|
Abendschön / Schlüter |
|
03-BA SoSc-M-8 |
Methodenvertiefung |
Prof. für Methoden der Politikwiss. (IfP) /
|
Abendschön / Schlüter |
|
03-BA SoSc-P-9 |
Schlüsselqualifikationen |
Studienrätin im Hochschuldienst (IfP) |
Kreide |
|
03-BA SoSc-P-10 |
Praktikum |
Prof. für das Polit. u Soziale System Deutschlands / Vergleich polit. Systeme (IfP) |
de Nève |
|
03-BA SoSc-T-11 |
Kommunikation und Medien / Kulturen und Konflikt |
Mediensoziologie |
Peltzer |
|
03-BA SoSc-T-12 |
Sozialer und politischer Wandel / Internationale Beziehungen und Gesellschaftsvergleich |
Prof. für Internat. Beziehungen (IfP) /
|
Breitmeier / Gawrich |
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03-BA SoSc-T-13 |
Soziale Ungleichheit und Geschlechterverhältnis /Institutionen und Politikfelder |
Prof. für Gender Studies (IfP) |
Klapeer |
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03-BA SoSc-T-14 |
Lehrforschungsprojekt |
GD IfP /GD IfS |
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03-BA SoSc-T-15 |
Thesismodul |
wechselnde Modulverantwortung |
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Master GKM |
Modulbeschreibung |
Modulverantwortung |
Person |
|
MA-GKM-K-1 |
Kultur- und sozialtheoretische Grundlagen |
Allgem. Soziologie |
Daphi |
|
MA-GKM-K-2 |
Kulturelle und gesellschaftliche Transformation in spezifischen Feldern |
Allgem. Gesellschaftsvergleich |
Langenohl |
|
MA-GKM-K-3 |
Kulturelle Differenzen |
Kultursoziologie |
Ahrens |
|
MA-GKM-TP-1 |
Kultur beobachten und Theorie bilden |
Empirische Sozialforschung |
Schlüter |
|
MA-GKM-TP-2 |
Praktikum |
Mediensoziologie |
Peltzer |
|
MA-GKM-Koop-1/2/3 |
Kooperationsmodul |
Mediensoziologie /
|
Peltzer / Ahrens |
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MA-GKM-Thesis |
Thesis |
Allgem. Gesellschaftsvergleich |
Langenohl |
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BA NF Soziologie
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Bemerkung |
Modulverantwortung |
Person |
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03-BA Soz-NF-1/2 |
|
Allgem. Soziologie |
Daphi |
|
03-BA Soz-NF3 |
entspricht BA M4 -> |
Sozialisation und Bildung |
Prof:in Bildungssoziologie (Stv: GD IfS) |
|
03-BA Soz-NF-4/5/6 |
entspricht BA M3 -> |
Prof. für Politik und Wirtschaft im Mehrebenenssystem (IfP) |
Grasse |
|
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Lehramt |
Modulbezeichnung |
Modulverantwortung |
Person |
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M2 PoWi (L2, L3, L5) |
„Institutionen, Konfliktfelder, soziale Bewegungen, Wahlpflichtmodul Fachwissenschaft“ |
Allgem. Gesellschaftsvergleich |
Langenohl |
|
03Soz-L1/L2lL3/L5-WP
|
Bildungswissenschaft Soziologie - Grundmodul Grundzüge der Soziologie und gesellschaftliche Konfliktfelder im schulischen Alltag |
Sozialisation und Bildung |
Prof:in Bildungssoziologie (Stv: Goll) |
|
03-Soz-L 1/L2/L3/L5/WP-02 (BW Soz2a /BW Soz2b) |
Bildungswissenschaft Soziologie - Aufbaumodul ,,Schulische Praxis aus sozialwissenschaftlicher Perspektive" |
Allgem. Gesellschaftsvergleich |
Langenohl (Stv: Goll) |
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Institut für Soziologie Prüfungsberechtigte SoSe 2026 Stand: 01.04.2026 |
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|
Name |
L1-L5
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BA-Thesis Betreuung |
MA-Thesis Betreuung |
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Ahrens, Prof. Dr. Jörn |
x |
x |
x |
|
Boy, Dr. Nina |
x |
x |
x |
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Daphi, Prof. Dr. Priska |
x |
x |
x |
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Goll, Dr. Michaela |
x |
x |
x |
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Gümüs Mantu, Dr. Pinar |
x |
x |
x |
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Klöckner, Rebecca |
- |
x |
- |
|
Langenohl, Prof. Dr. Andreas |
x |
x |
x |
|
Ottermann, Dr. Ralf |
x |
x |
x |
|
Peltzer, Prof. Dr. Anja |
x |
x |
x |
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Röllicke, Lena |
- |
x |
- |
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Schlüter, Prof. Dr. Elmar |
x |
x |
x |
|
Schwindenhammer, Prof. Dr. Sandra |
x |
x |
x |
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Soremski, Dr. Regina (Vertr.) |
x |
x |
x |
Abgabe von Hausarbeiten, Referatsausarbeitungen & Essays
Die Abgabe von Hausarbeiten, Referatsausarbeitungen und Essays kann, sofern der/die DozentIn keine anderweitige Regelung vorgesehen hat, im Briefkasten des Instituts für Soziologie erfolgen. Diese werden dann spätestens am nächsten Tag in das jeweilige Postfach des/der Lehrenden gelegt.
Der Institutsbriefkasten befindet sich im Erdgeschoss zwischen Raum 05 und 06 auf der gegenüberliegenden Seite in den Schränken und ist durch einen Schlitz erkennbar (siehe Bild unten). Bitte nutzen Sie diesen und verzichten Sie darauf, die Arbeiten, wenn nicht anders gefordert, in den Büros abzugeben -
der Briefkasten ist sicher genug.
Rebecca Klöckner
BAföG-Beauftragte und Scheinanerkennung für auslaufende Studiengänge und Lehramt
Justus-Liebig-Universität
Institut für Soziologie
Karl-Glöckner-Str. 21E
35394 Gießen
Haus E, Raum 16
Tel.: 0641/99-23245
E-Mail an Rebecca Klöckner
Das Praktikum ist Pflicht für alle Studierenden des Studiengangs Bachelor Social Sciences und des Studiengangs Master Gesellschaft und Kulturen der Moderne .
Im Studiengang BA So Sc
- findet eine praktikumsvorbereitende Veranstaltung statt;
- umfasst das Praktikum mind. 240 Stunden (das entspricht 6 Wochen in Vollzeitarbeit).
Im Studiengang MA GKM
- umfasst das Praktikum mind. 160 Stunden (das entspricht 4 Wochen in Vollzeitarbeit);
- findet eine nachbereitende Lehrveranstaltung statt (Praktikumsreflexion).
Die Suche nach geeigneten Praktikumsstellen ist die eigenständige Aufgabe des/der Studierenden. Die jeweilige Praktikumsordnung erläutert die Voraussetzungen zur Anerkennung einer Praktikumsstelle. Falls Probleme bei der Auswahl einer geeigneten Praktikumsstelle aufkommen oder Zweifel über die Anerkennungswürdigkeit einer Praktikumsstelle bestehen, sollte vor Aufnahme des Praktikums eine Beratung durch die Praktikumsbeauftragen in Anspruch genommen werden.
Es empfiehlt sich über das Pflichtpraktikum hinaus weitere Praxiserfahrungen zu sammeln und bereits frühzeitig im Studium Kontakte in der Berufswelt zu knüpfen. Viele Unternehmen bevorzugen längere Praktika, bei denen Sie als Praktikant*in verstärkt eigene Projekte und Verantwortlichkeiten übernehmen können. Wenn Sie die Möglichkeit haben, ein längeres Praktikum zu absolvieren, könnte das die Praktikumssuche erleichtern. Längere Praktika bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, tiefere Einblicke in die Praxis zu erlangen.
Die Studien- und Praktikumsordnung schreiben keinen Zeitraum für das Praktikum vor. Empfohlen werden Zeiten ab dem 3. Semester im BA SoSc und nach dem 1. Semester im MA GKM. Die Recherche und Bewerbungen um geeignete Praktikumsplätze sollten aber nach Möglichkeit bereits zu Beginn des Studiums begonnen werden.
Es besteht keine Pflicht zum Abschluss eines Praktikumsvertrages, einige wenige Praktikumsanbieter sehen dies auch gar nicht vor. In der Regel ist ein Vertrag jedoch für beide Seiten von Vorteil, da in ihm grundlegende Kriterien der Zusammenarbeit festgelegt werden und eine höhere Transparenz sichergestellt wird. Einen unverbindlichen Muster-Praktikanten-Vertrag stellt Ihnen die Praktikumsberatung (bzw. die/der Dozent/in Ihrer Praktikumsveranstaltung) gerne zur Verfügung.
Sollte Ihre Praktikumsstelle eine Bestätigung darüber benötigen, dass es sich bei dem Praktikum um einen Pflichtteil des Studiums handelt, kann eine entsprechende Bestätigung bei den Ansprechpartnern der jeweils zuständigen Institute angefragt werden. Die Zuständigkeit für Fragen zum Praktikum ergibt sich über die von Ihnen gewählte Prakitkumsveranstaltung (IfP oder IfS).
Aktuell lassen sich am Institut für Soziologie drei Studiengänge studieren, die zentrale soziologische Inhalte vermitteln: Bachelor in „Social Sciences“, Master in „Gesellschaft und Kulturen der Moderne“ und Lehramt im Fach „Politik und Wirtschaft“ sowie Grundwissenschaft Soziologie. Dabei wird im BA- und Master-Studiengang des Soziologie-Studiums den Absolvent/innen die Möglichkeit eröffnet ihre Methoden und Deutungskompetenzen hinsichtlich einer Analyse kultureller und sozialer Transformationen im Sinne einer praxisnahen und berufsqualifizierenden Bildung zu entwickeln.
Damit bietet der Studiengang eine fundierte Einführung in ein praxisnahes Soziologie-Studium, der sowohl eine starke qualitative wie quantitaive Methodenkompetenz als auch theoretische Ansätze vermittelt. Neben der engen Verflechtung von politik- und gesellschaftsrelevantem Wissen zeichnet sich dieser Studiengang auch durch eine Schwerpunktsetzung in den empirischen Methoden aus, wodurch dieser Studiengang berufsqualifizierend für Kultur, Bildung, Soziales, Politik, Verwaltung, Unternehmensberatung, aber auch Werbung und Marktforschung ist. Die gute regionale Vernetzung des Instituts erleichtert Studierenden die Suche nach Praktikumsplätzen, durch die bereits während des Studiums weiterführende Kontakte aufgebaut werden.
Der Master eröffnet so eine vertiefte akademische Auseinandersetzung im Rahmen eines weiterführenden Soziologie-Studiums für Fragen gegenwartsbezogener sozialer und kultureller Transformationsprozesse und Problemfelder in der Moderne, welche die Problematisierung des Begriffs der Moderne selbst gezielt einbeziehen. Der 2009 akkreditierte Studiengang erstreckt sich über vier Semester und zielt auf eine intensive akademische Auseinandersetzung mit dem institutseigenen Forschungsschwerpunkt „Transformationen von Kulturen“. Kultur wird hierbei zugleich als Ursache und Gegenstand von Konflikten thematisiert, aber auch als gesellschaftlicher Träger von Übergangs- und Lösungsprozessen. Eine solche Betrachtungsweise integriert die interdisziplinäre Vernetzung mit ausgewählten Fächern systematisch in den Studienablauf und ermuntert die Studierenden zu einem Auslandssemester durch thematische statt strukturelle Einbindung anderweitig erworbener Leistungen.
Die grundwissenschaftliche Lehramtsausbildung wie auch die Ausbildung für das Lehramt an Gymnasien, Haupt- und Realschulen , Fach „Politik und Wirtschaft“ bildet außerdem einen Schwerpunkt der Lehrtätigkeit des Instituts. Die Vermittlung von für die Tätigkeit als Lehrer/in relevantem gesellschaftsanalytischen Wissens und reflexiver Kompetenzen hat am Institut eine lange Tradition und genießt hohe Priorität. Für die Lehrer/innenbildung werden sozialstrukturelle, organisationale und berufliche Veränderungsprozesse thematisiert. Dies erlaubt es den Lehramtsstudierenden, ihren künftigen Beruf mit Hilfe der im Soziologie-Studium erworbenen Reflexionskompetenzen auszuüben und das Tätigkeitsfeld Schule/Bildung innerhalb gesellschaftlicher und kultureller Herausforderungslagen zu begreifen. Unter dem Titel „Politik und Wirtschaft“ ist die Soziologie an der Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien maßgeblich beteiligt. Neben Institutionen, Konfliktfeldern und sozialen Bewegungen sowie sozialwissenschaftlichen Methoden profitieren Studierende dieses Studiengangs – wie auch die Studierenden der grundwissenschaftlichen Lehramtsausbildung – von dem starken bildungssoziologischen Profil des Instituts. „Schule“ ist hier nicht nur Berufsziel, sondern auch Forschungsgegenstand.
Innerhalb der Justus-Liebig-Universität Gießen ist das Institut für Soziologie über Kooperationen und vielfältige kollegiale Kontakte nachhaltig vernetzt. Viele andere Fächer nutzen die Kompetenzen des Instituts hinsichtlich der Analyse sozialer und kultureller Transformationsprozessen.
Auf der Ebene der Doktorand/innenausbildung pflegt das Institut enge Verbindungen sowohl zum International Graduate Center for the Study of Culture (GCSC) als auch zum Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) . Damit deckt das Institut für Soziologie in Gießen das gesamte Spektrum des Soziologie-Studiums ab – von Bachelor und Master bis hin zur Promotion.
Institut für Soziologie
Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen: Studium, Forschung und Angebote in Soziologie und Sozialwissenschaften.
- Praktikums-Podcast
-
Neuer Praktikums-Podcast: "Berufe, Branchen und BA Social Sciences"
Hier gibt’s praxisnahe Einblicke in Berufswelten und Branchen der Sozialwissenschaften. Jetzt reinhören und den Alltag in der Praxis erleben! https://ilias.uni-giessen.de/goto.php?target=cat_421786
- Kontakt
-
Geschäftsführung
Prof. Dr. Andreas Langenohl
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Soziologie
Karl-Glöckner-Str. 21E
35394 Gießen
- Wegbeschreibung
Aktuelle Praktikumsangebote
Fachschaft Gesellschaftswissenschaften auf Facebook
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Kontakt
Geschäftsführung
Prof. Dr. Andreas Langenohl
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Soziologie
Karl-Glöckner-Str. 21E
35394 Gießen
Stelle als Studentische Hilfskraft (m/w/d)
An der Professur für Allgemeine Soziologie am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Studentische Hilfskraft (m/w/d) gerne mit BA-Abschluss im Umfang von monatlich 20-40 Stunden zu besetzen.
Ihre Aufgaben:
Tutorielle Begleitung der Vorlesung ‚Einführung
in die Allgemeine Soziologie‘
Betreuung von Übungsaufgaben in ILIAS
Erwünscht sind: Gute Kenntnisse im Bereich der Allgemeinen Soziologie und der soziologischen Theorien, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit.
Was wir bieten: Flexible Arbeitszeiten und ein Stundenlohn von 13,46 € bzw. 14,40 Euro (mit BA-Abschluss). Wenn Sie Interesse an der Stelle haben, freue ich mich auf ihre kurze formlose Bewerbung per Mail an anna.daniel



