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ECM: Hessen Startup Monitor 2021: Viele Gründer:innen kommen von der JLU

Hochschulen stärken das hessische Ökosystem. Das geht aus dem neu herausgebrachten Hessen Startup Monitor 2021 hervor. Darin wertet der Bundesverband Deutsche Startups e.V. das Jahr 2020 aus. Er zeigt zudem Vorbildregionen, Trends und anstehende Herausforderungen auf. Bei der Frage, wo die meisten Gründer:innen Hessens studiert haben, sticht die JLU positiv heraus.

Monika Schuhmacher im Hessen Startup Monitor 2021

Der erste Hessen Startup Monitor ist erschienen. Darin wird das Gründungsgeschehen im Jahr 2020 ausgewertet und Trends sowie anstehende Herausforderungen aufgezeigt. Herausgeber ist der in Berlin ansässige Bundesverband Deutsche Startups e.V. Dieser führte in Zusammenarbeit mit dem Starthub Hessen und der Hessen Trade & Invest aus Wiesbaden eine Umfrage unter 142 regionalen Start-ups durch.

Neben Fakten bietet der Monitor Zitate von Persönlichkeiten aus der Szene, darunter Prof. Dr. Monika Schuhmacher, Direktorin des ECM und Inhaberin der Professur für Technologie-, Innovations- und Gründungsmanagement an der JLU.

Monika Schuhmacher: "Die fünf hessischen Universitäten stellen Orte dar, an denen kontinuierlich in jungen, heterogenen Teams an Neuerungen geforscht wird und innovative Ideen und technische Erfindungen entstehen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen mittels Ausgründungen verwertet werden, um so den technologischen und gesellschaftlichen Fortschritt voranzutreiben. Dies gelingt gerade hessischen Hochschulen immer besser."

Starke Konzentration wird sichtbar

Bei der Lektüre wird deutlich: Darmstadt und Frankfurt am Main weisen in vielen Belangen Vorbildcharakter auf. Hier entstehen die meisten Ausgründungen, auch an den dortigen Hochschulen, dank einer vielseitigen, gut ausgebauten und vernetzten Gründungsarbeit. Über die Universitätsstädten Gießen, Marburg und Kassel heißt es, dass die Potenziale "bisher noch nicht ausgeschöpft werden."

Diese Potentiale in Gießen auszuschöpfen, ist eines der Hauptanliegen des ECM. Das kostenlose Angebot des JLU-Gründungszentrums wird stetig weiterentwickelt und ausgebaut, um den individuellen Bedarf der (angehenden) Gründer:innen zu decken. Zudem ist das ECM seit Mai 2020 zusätzlich Teil von StartMiUp – Startupnetzwerk Mittelhessen, dem Verbundprojekt der drei mittelhessischen Hochschulen unter dem Dach des Forschungscampus Mittelhessen. Im Zuge dessen konnte die digitale Infrastruktur optimiert und das Team verdoppelt werden.

Auch wenn die Ausgründungen aus Gießens Hochschulen nicht an die Werte von Frankfurt und Darmstadt heranreichen, so sticht die JLU aus dem Report mit einer Besonderheit heraus. Bei der Frage, wo die meisten Gründer:innen Hessens studiert haben, wird die JLU als eine von fünf hessischen Hochschulen genannt.

Auszug aus dem Hessen Startup Monitor 2021

  1. Hessen ist ein gründungsfreundliches Bundesland! Die Anzahl der Startup-Neugründungen in Hessen lag 2020 bei 169 – bezogen auf die Zahl der Einwohner:innen ist dies Platz 6 unter den Bundesländern. Die Analyse des Handelsregisters zeigt allerdings eine hohe Konzentration im Raum Rhein-Main. Potenziale in den Universitätsstädten Gießen, Marburg und Kassel werden bisher noch nicht ausgeschöpft.
  2. Startups profitieren von einer starken akademischen Ausbildung vor Ort – sowohl mit Blick auf die Gründer:innen als auch die Mitarbeitenden. Die meisten Gründer:innen Hessens haben an den folgenden Hochschulen studiert: JLU, TU Darmstadt, Goethe-Universität Frankfurt, Hochschule Darmstadt und Frankfurt School of Finance & Management
  3. Kooperationen sind ein wichtiger Innovationsmotor! Start-ups tragen maßgeblich zur Modernisierung bestehender Geschäftsmodelle und der etablierten Wirtschaft bei. In Hessen funktioniert diese Vernetzung überdurchschnittlich gut. Kooperation mit etablierten Unternehmen gelingen zu 75 Prozent, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 71 Prozent.
  4. Beim Kapital hat Hessen Nachholbedarf! Die meisten Neugründungen werden hier durch eigene Ersparnisse finanziert (79,8 Prozent). Mit weitem Abstand folgen Finanzierung durch staatliche Fördermittel (31,5 Prozent) und durch Business Angels (29,8 Prozent). Zudem herrscht im Vergleich zu anderen Bundesländern beim Zugang zu Kapital eine geringe Zufriedenheit. Sie liegt bei nur 17 Prozent, während Berlin 60 Prozent erreicht.

Der gesamte Hessen Startup Monitor 2021 steht hier zum Download bereit.