27. Weiterbildungsworkshop Hörverstehen und mündliche Interaktion sinnvoll verbinden
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Das Weiterbildungsangebot der Abteilung Sprachen & Kulturen ist seit Juli 2014 FOBIcert®-akkreditiert. FOBIcert® ist das Fortbildungszertifikat des Arbeitskreises der Sprachenzentren (AKS). Durch die Teilnahme an FOBIcert-akkreditierten Workshops haben Sprachlehrkräfte die Möglichkeit, qualitätsgesicherte Fortbildungszertifikate für gute Fremdsprachenlehre an Hochschulen zu erwerben. Es gibt solche Zertifikate auf drei Stufen. Nähere Informationen zu diesen Zertifikaten und den Voraussetzungen für ihren Erwerb finden Sie hier. |
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ZfbK-Workshop „Hörverstehen und mündliche Interaktion sinnvoll verbinden“
Referentin: Dr. Tímea Baumann (Universität Pécs, Ungarn)
Datum: 1. Oktober 2025, 8:45 – 17.00 Uhr
Ort: Rathenaustr. 10, Raum 116
Anmeldefrist: 22.09.2025
Hören und Sprechen werden in der Alltagskommunikation nur in den seltensten Fällen voneinander getrennt: wir stellen eine Frage, hören der Antwort zu, reagieren. Mal sind wir Sprecher, mal sind wir Zuhörer, und das meist in einer rapiden Reihenfolge.
Wie kann man diese natürliche Dynamik im Klassenzimmer verwirklichen? Wie kann man die dazugehörenden sprachlichen Mittel vertiefen? Wie können Hörfertigkeit und Sprechfertigkeit innerhalb einer Aufgabe(nreihe) effektiv geschult werden?
Dieser interaktive Workshop stellt zahlreiche Arbeitsformen auf verschiedenen Sprachniveaus vor, in denen diese zwei Fertigkeiten und ihr Zusammenhang im Vordergrund stehen.
Die Arbeitssprache des Workshops ist Deutsch, aber alle Aufgaben lassen sich in Kursen für andere Sprachen einsetzen.
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Dr. Tímea Baumann ist Sprachlehrerin, Autorin und Materialentwicklerin (online und print) für Ungarisch als Fremdsprache; zudem ist sie Ethnologin. Tímea unterrichtet seit 2004 an der Universität Pécs (Ungarn) in verschiedenen Funktionen (Sprachlehrerin, Forscherin, Lehrmaterialentwicklerin, Testentwicklerin). Darüber hinaus ist sie als Sprachlehrerin und Lehrmaterialentwicklerin am „Institut für modellbasierten Sprachunterricht“ tätig. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Ausspracheförderung im Unterricht „Ungarisch als Fremdsprache“; in diesem Bereich ist sie Autorin eines Lehrbuchs sowie eines Online-Videokurses. Sie hat an internationalen Projekten zur Lehrmaterialentwicklung mitgewirkt, unter anderem an den ungarischen Sprachmaterialien der Erasmus+-Online-Plattform, und verfügt über umfassende internationale Erfahrung im Bereich des Online-Unterrichts. Zuvor arbeitete sie als Ungarisch-Dozentin an der Universität Regensburg und war als Ethnologin an einem internationalen Forschungsprojekt des Instituts für Soziologie der JLU beteiligt. Sie hat mehrere Jahre Erfahrung im DaF-Unterricht für Grundschulkinder. |

