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Lecherleitung (alt)

Material:

  • Alter Aufbau zur Lecherleitung auf Holzständer mit Röhrensender (Bild01: Lecherleitung 01)
  • Glimmlampe mit Metallfähnchen
  • Glühlampe auf Halterung

 

Beschreibung:

Mit dem Aufbau kann die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen Hohlleitern untersucht werden. Mit der Glimmlampe werden die Spannungsbäuche, mit der Glühlampe die Strombäuche gezeigt. 

  1. Zuerst wird die Heizung für den Sender über den Schalter am Stromversorgungskabel eingeschaltet. Bei der Röhre kann an der Heizspirale ein Leuchten beobachtet werden. Nach Aufheizen der Röhre kann der Sender über den Schalter an der Box auf der Rückseite des Senders eingeschaltet werden.
  2. Schiebt man den Empfänger (Aufbau mit der Lecherleitung) langsam in die Nähe des Senders, so fängt das Lämpchen am Abschluss der Lecherleitung an zu Leuchten. Optimal sollte die Lecherleitung vor und überlappend mit dem Sender stehen aber nicht zu nah dran (Bild02: Lecherleitung 02).
  3. Mit der Glimmlampe (Gasentladung) können die Spannungsbäuche der sich ausbildenden stehenden Welle gezeigt werden. Dafür wird die Glimmlampe mit den Metallfähnchen an den oberen und unteren Leiter geklemmt. In der Mitte der Anordnung gibt es einen Spannungsknoten, das Lämpchen leuchtet nicht (Bild03: Lecherleitung 03). Schiebt man die Glimmlampe zum Ende der Anordnung oder zum Sender hin so kann bei 2/4 und 1/4 der Gesamtlänge ein Spannungsbauch (Lämpchen leuchtet) beobachtet werden (Bild04: Lecherleitung 04). Während die Glimmlampe im Spannungsbauch leuchtet, erlicht die Glühlampe am Abschluss der Lecherleitung.
  4. Mit dem Glühlämpchen können die Strombäuche entlang der Leitung untersucht werden. An den Stellen wo vorher die Glimmlampe (Spannungsbäuche) geleuchtet hat, leuchtet die Glühlampe nicht. Hier gibt es Stromknoten. In der Mitte der Leitung gibt es einen Strombauch (Spannungsknoten) und das Lämpchen leuchtet (Bild05: Lecherleitung 05).

 

Betriebsanweisungen:

Elektrische Betriebsmittel (Elektrogeräte)

 

Versuchsbilder: